Auf dem Gelände des ehemaligen Hospitals der US-Armee beginnen die Erschließungsarbeiten. Auf der rund 10 Hektar großen Fläche in Rohrbach entsteht in den kommenden 5 Jahren ein zukunftsweisendes emissionsarmes Quartier für die Mitte der Gesellschaft. Es werden rund 600 neue Wohnungen gebaut.
„Das Gelände des Hospitals wird vollkommen neu gestaltet“, erläutert Siegbert Braag, Projektentwickler bei der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg (GGH). Zwar werden einige alte Gebäude, beispielsweise die Turnhalle, das Theater und die Chapel erhalten bleiben. Dennoch sind umfangreiche Abrissarbeiten und Erdbewegungen notwendig, um das Areal für die künftige Bebauung vorzubereiten.
Neues Jahr, neuer Schwung! – Wer möchte sich engagieren?
Seit August 2017 findet wöchentlich der Frühstückstreff im Quartiersbüro statt, zu dem alle aus der Nachbarschaft herzlich eingeladen sind. Ohne Anmeldung begegnet man sich hier, um gemütlich bei Kaffee und Brötchen miteinander ins Gespräch zu kommen.
Damit dieses Angebot für alle Bewohner*innen des Hasenleisers auch im Jahr 2020 weiterhin ermöglicht werden kann, sucht das Quartiersmanagement dringend eine engagierte Person, die den Frühstückstreff ehrenamtlich begleitet und die Verantwortung für einige kleine Vorbereitungen übernimmt. Hierzu zählt beispielweise das Vorbereiten von Kaffee vor Ort, Tisch decken und aufräumen.
Wer Lust und Interesse hat, kann sich direkt beim Frühstückstreff melden, montags ab 9.00 Uhr oder im Quartiersbüro unter 06221/330 330 sowie an quartiersmanagement@hasenleiser.net
Zuerst war es nicht mehr als ein Satz auf einem Beteiligungskärtchen des vom Land Baden-Württemberg geförderten Aktionsplans „Offen für Vielfalt und Chancengleichheit – Ansporn für alle“: Zentrale Veranstaltungen zum Thema Integration helfen in den Stadtteilen nicht weiter, kommt doch in unsere Quartiere, hieß es dort sinngemäß. Aus diesem Satz wurden später eine Diskussion und ein Konzept. Lebendige Demokratie und gewünschtes Zusammenleben muss vor Ort passieren und das ist nicht nur am Arbeitsplatz und in Verbindung mit dem politischen Engagement so. Es muss ganz besonders dort funktionieren, wo der Lebensmittelpunkt ist, dort wo man wohnt und in Nachbarschaft mit anderen lebt.
Das Förderprogramm „Nachbarschaftsgespräche“ folgt dieser Annahme und unterstützt die nachhaltige Entwicklung von Quartieren durch Nachbarschaftsdialoge zu Gunsten eines kulturellen, sozialen, inklusiven Miteinanders.
Heidelberg hat sich erfolgreich auf das Programm beworben und die Nachbarschaftsgespräche von April bis November 2019 im Quartier Rohrbach-Hasenleiser u.a. zu den Themen „Geschichten von Migration, Religion und gleichberechtigtem Miteinander“, „Eine Hand wäscht die andere. Dialog und Tausch von nachbarschaftlichen Hilfeleistungen zwischen Jung und Alt“, sowie „Zu jung zum Mitreden? Deine Ideen für deinen Stadtteil“ umgesetzt.
Früh dämmert es, die Tage werden kürzen. An manchen Tagen im Dezember hilft da ein kleines Lichtlein, um es sich gemütlich zu machen.
Im Nahversorgungszentrum im Hasenleiser stimmen Lichterketten und weihnachtliche Dekorationen der Ladenbesitzer*innen uns beim Einkauf auf ein bisschen Gemütlichkeit ein.
Dieses Jahr leuchten im Dezember bis Weihnachten in allen Schaufenstern der Geschäfte in der Freiburger Straße 21 – 23 insgesamt zehn Buchstaben. Diese bilden gemeinsam einen Schriftzug.
Wer kann erkennen, was dort steht?
Die Leucht-Buchstaben werden gefördert aus Mitteln des Bewohnerfonds Hasenleiser. Der Fonds wird durch die Stadt Heidelberg und durch Nichtinvestive Mittel der Städtebauförderung (NIS) getragen.
Was gibt es besseres, als bei einer Tasse heißen Punsch ins Gespräch mit der Nachbarschaft zu kommen?
Ab dem 30. November geht es in der Nachbarschaft weihnachtlich zu.
Viele schöne Termine warten auf Sie!
Sa, 30.11.
15:30 – 19:00 Uhr
So, 01.12.
12:00 – 18:00 Uhr
Vorweihnachtlicher Markt rund um den Rohrbacher Rathausbrunnen. Heide Kaltschmidt vom Stadtteilverein Rohrbach ist es wieder gelungen, viele freiwillige Helfer*innen und Mitarbeiter*innen zu motivieren einen bunten und abwechslungsreichen Vorweihnachtlichen Markt zu organisieren.
Mo, 02.12.
14:30 Uhr
English Chrismas Tea Time mit typisch englischen Spezialitäten und Weihnachtsbräuchen im Seniorenzentrum Rohrbach, Baden-Badener-Str. 11
Do, 05.12. | 17:00 Uhr
Do, 12.12. | 17:00 Uhr
Do, 19.12. | 17:00 Uhr
Weihnachtsbäckerei im Jugendtreff Hasenleiser,
Erlenweg 5
Fr, 06.12. | 17:00 Uhr
Fr, 13.12. | 17:00 Uhr
Fr, 20.12. | 17:00 Uhr
Basteln für Kinder im Jugendtreff Hasenleiser, Erlenweg 5
Sa, 07.12.
10:00 – 15:00 Uhr
Adventsbasteln für Kinder ab 4 Jahren im Mehrgenerationenhaus Heidelberg, Heinrich-Fuchs-Straße 85
So, 08.12.
15:30 Uhr
Winterliche Geschichten in der Jurte für Groß und Klein, Mehrgenerationenhaus, Heinrich-Fuchs-Str. 85
Fr, 13.12.
15:30 Uhr
Kindersingen am Quartiersweihnachtsbaum vor St.Thomas, Kolbenzeil/Freiburger Straße
Ev.Lutherische Kirche St. Thomas,Aktiv im Hasenleiser, Kindergärten im Hasenleiser
Fr, 13.12., 17:00 Uhr
bis Sa, 14.12., 10:00 Uhr
Kinderhotel „All inklusive“ zum Thema „Winterbäckerei“ im Mehrgenerationenhaus, Heinrich-Fuchs-Str. 85
Sa, 14.12.
15:30 Uhr
„Knusper, knusper Knäuschen“ – ein märchenhaftes Kinderkonzert mit dem Bläserquintett QuintArt im Mehrgenerationenhaus, Heinrich-Fuchs-Str. 85
So, 15.12.
15:00 – 18:00 Uhr
Musik in der Jurte – Körpermusik Adventssingen in der Jurte, Mehrgenerationenhaus, Heinrich-Fuchs-Str. 85
Mo, 16.12.
15:30 – 17:00 Uhr
Shared Reading – gemeinsam lesen in der Weihnachts-Jurte, Mehrgenerationenhaus, Heinrich-Fuchs-Str. 85
Di, 17.12.
17:00 Uhr
Last-Minute-Geschenkebasteln im
Jugendtreff Hasenleiser, Erlenweg 5
Do. 19.12.
15:00 Uhr
Weihnachtsfeier mit Besinnung, Musik, Liedern und Geschichten im Seniorenzentrum Rohrbach, Baden-Badener-Str. 11
Fr, 21.12.
10:00 – 15:00 Uhr
Adventsbasteln für Kinder ab 4 Jahren im Mehr-generationenhaus Heidelberg, Heinrich-Fuchs-Straße 85
In der letzten Besprechung der Gruppe „Kunst findet Stadt“ hat sich die Gruppe einen Überblick über bisher gesammelte Ideen verschafft und Ziele der Gruppe definiert.
In regelmäßigen Treffen beginnt die Gruppe nun mit Planungsaktivitäten für das nächste Projekt.
Der nächste Besprechungstermin ist am Donnerstag, 5. Dezember 2019, um 18.30 Uhr im Quartiersbüro.
… so auch dieses Jahr laden wir ein zum Weihnachtsbaumsingen, welches fast schon Tradition hat im Hasenleiser.
Am Freitag, 13. Dezember 2019, ab 15.30 Uhr singen wir Lieder am Weihnachtsbaum an der Kirche der St. Thomas Gemeinde, Freiburger Straße 4.
Der Weihnachtsbaum ist geschmückt mit selbstgebasteltem Schmuck von Kindern des ev. Kindergarten der Melanchthongemeinde Rohrbach, des Kath. Kindergarten St. Benedikt und der TSG-Sport-Kita.
Die Bewohnergruppe „Aktiv im Hasenleiser“ bereitet Punsch und Weihnachtsgebäck für Alle vor.
Die Aktion wird gefördert durch den Bewohnerfonds Hasenleiser.
Am Mittwoch, den 13. November 2019 ab 18 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) findet nun im Eichendorffsaal des Agaplesion Maria-von-Graimberg, (Max-Joseph-Straße 60), die Abschlussveranstaltung des Dialogformats „Nachbarschaft macht Hasenleiser!“ statt. Im Rahmen der Heidelberger Partnerschaft für Demokratie ist diese Veranstaltung zugleich das dritte Netzwerktreffen zur Demokratieförderung. Hierzu möchten wir Sie/Euch herzlich einladen!
Nach mehreren erfolgreichen Nachbarschaftsdialogen in Rohrbach-Hasenleiser seit Mai 2019, u.a. zu den Themen „Geschichten von Migration, Religion und gleichberechtigtem Miteinander“, „Eine Hand wäscht die andere. Dialog und Tausch von nachbarschaftlichen Hilfeleistungen zwischen Jung und Alt“, sowie „Zu jung zum Mitreden? Deine Ideen für deinen Stadtteil“, soll im Rahmen der Abschlussveranstaltung nun ein gemeinsamer Rückblick erfolgen. Es wird zudem die Nachhaltigkeit sowie die Bedeutung des nachbarschaftlichen Dialogs und zivilen Engagements für die Stärkung der demokratischen Gesellschaft diskutiert.
Wir würden uns sehr freuen, Sie/Euch bei der Abschlussveranstaltung begrüßen zu dürfen.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Insbesondere alle Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Rohrbach, sowie alle, die sich für einen nachbarschaftlichen Dialog und eine demokratische Gesellschaft interessieren und einsetzen, sind herzlich eingeladen.
Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier zum downloaden.
Bunt ist sie geworden, die Mauer am Hospital-Gelände in der Freiburger Straße. Im Oktober haben sich ca. 25 Personen mächtig ins Zeug gelegt und ein vielfältiges Graffiti-Kunstwerk gestaltet. Kinder, Jugendliche, junge Mütter und Väter, Ältere Menschen, viele viele viele Sprühdosen und ein sonniger Herbstsamstag waren die besten Voraussetzungen für ein kreatives Miteinander. Mit professioneller Hilfestellung von Ron und Ninos – zwei Heidelberger Künstlern – ist nun ein weiteres Kunstwerk im Quartier entstanden.
Alle, die noch mehr davon wollen – ob selbst künstlerisch aktiv sein oder nur mitreden und mitplanen – sind herzlich eingeladen zum ersten Besprechungstermin der Gruppe „Kunst findet statt!“ am Montag, 18. November um 18.00 Uhr im Quartiersbüro, Freiburger Str. 21. In einem Ideenaustausch knüpfen wir an die Ergebnisse des Kunst-Spaziergangs im September an und wollen gemeinsam überlegen und planen, welches Kunst-Projekt wir als nächstes starten!
Künstler der Lebenshilfe Heidelberg und Schüler der Waldparkschule gestalteten Fassadenwände
Zusammenarbeit mit dem Street-Art-Künstler BUJA setzte kreative Potenziale frei
Wo gibt es im Quartier Hasenleiser Flächen, die künstlerisch gestaltet werden können? Wo kann Kunst für alle sichtbar gemacht werden? Diesen Fragen gingen die Teilnehmer eines vom Quartiersmanagement Hasenleiser organisierten Stadtteilspaziergangs nach, bei dem neue Flächen für öffentliche Kunst erkundet wurden. Eine der Stationen: die neu bemalte Außenwand der Heidelberger Werkstätten in der Freiburger Straße, an der die Idee der künstlerischen Aufwertung des Quartiers schon Realität geworden ist.
Hier konnten sich die Teilnehmer ein eigenes Bild von einem inklusiven Kunstprojekt der Lebenshilfe Heidelberg machen, das gemeinsam mit dem Street-Art-Künstler René Burjack, genannt BUJA, umgesetzt wurde. Gemeinsam mit über 20 Schülern der Waldparkschule haben Künstler mit Behinderung, die in den Heidelberger Werkstätten arbeiten, die zur Freiburger Straße zeigende Werkstatt-Außenwand sowie mehrere Fassadenwände der Waldparkschule mit großflächiger Malerei verschönert. Mit dem Kunstprojekt wurde ein Startpunkt gesetzt für die Idee eines bunteren Hasenleisers, die in den kommenden Jahren weiter vorangetrieben werden soll.
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Gemeinsames Schaffen und Austausch im Mittelpunkt
Die Entwürfe zur Gestaltung der Fassaden wurden von allen Projektteilnehmern gemeinsam ausgearbeitet. In mehreren Tagesworkshops wurden dann in gemischten Gruppen an den unterschiedlichen Standorten die ehemals tristen Wände in peppige Kunstwerke verwandelt.
Neben der eigentlichen Gestaltung der Flächen standen in dem Projekt vor allem auch der Austausch und die Begegnung der Teilnehmer untereinander im Mittelpunkt. An der Waldparkschule wird die Inklusion von Schülern mit und ohne Behinderung auch im regulären Schulalltag großgeschrieben. Das Kunstprojekt bot den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, die allesamt die achte Klasse besuchen, eine gute Gelegenheit, diese Erfahrungen beim gemeinsamen Planen und Malen noch weiter auszubauen und zu vertiefen.
Anerkennung für die Teilnehmer mit Behinderung
Die Künstler der Lebenshilfe, die bei der Aktion dabei waren, sind allesamt im Bereich lebensKUNST aktiv, in dem die Lebenshilfe Heidelberg ihre künstlerischen Aktivitäten bündelt. „Gerade für die Künstler mit Behinderung ist es immer ein besonderes Erlebnis, ihr Wirken in die Gesellschaft hinein zu tragen“, erklärt die Kunsttherapeutin Barbara Schmidt, die das Projekt seitens der Lebenshilfe koordinierte, Hierbei erleben sie Anerkennung und neue Begegnungen mit Menschen aus allen Lebensbereichen und können ihrer Umwelt zeigen, was in ihnen steckt an Kreativität, Ideen und Talenten. Daher arbeiten die Künstler der Lebenshilfe auch mit weiteren Kooperationspartnern wie zum Beispiel der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zusammen und präsentieren ihre Werke regelmäßig in regionalen und überregionalen Ausstellungen.
Das Gemeinschaftsprojekt der Lebenshilfe Heidelberg und der Waldparkschule wurde mit einer Fördersumme von 1.600 Euro durch den Bewohnerfonds Hasenleiser unterstützt.
Dieser Artikel wurde von der Lebenshilfe verfasst und freundlicher Weise dem Quartiersbüro zur Verfügung gestellt.
Am 11. April 1961 wurde die Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind e. V. Ortsvereinigung Heidelberg gegründet. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig und als gemeinnützig anerkannt. Seine Aufgabe ist es, alle Maßnahmen und Einrichtungen zu fördern, die eine wirksame Lebenshilfe für Menschen aller Altersstufen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und ihre Angehörigen bedeuten. Etwa 800 Menschen vor allem aus der Stadt Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis profitieren vom Beratungs-, Betreuungs- und Versorgungsnetz der Lebenshilfe Heidelberg – in den integrativen Kindergärten Pusteblume, bei den Heidelberger Werkstätten, beim Wohnverbund oder bei den Offenen Hilfen.
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