Interkultureller Abend mit Fastenbrechen am 16. März, 17 Uhr

Interkultureller Abend mit Fastenbrechen am 16. März, 17 Uhr

Menschen muslimischen Glaubens feiern weltweit auch dieses Jahr den Fastenmonat Ramadan, der in die Internationalen Wochen gegen Rassismus fällt. Wir laden euch deshalb wieder zu einer interkulturellen Zusammenkunft ein, um ein Zeichen für Vielfalt und gegen Rassismus zu setzen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit EVA – Empathie-Vielfalt-Austausch. Interkultureller Frauenverein Heidelberg e.V., dem Stadtteilmanagement Emmertsgrund (TES e.V.) und dem CA statt.

Euch erwarten ein einführender Vortrag zum Ramadan, vier Impulse zum Motto „Menschenwürde schützen“ sowie das gemeinsame Fastenbrechen „Iftar“ bei Sonnenuntergang. Statements zur „Menschenwürde“ können bereits bei der Anmeldung eingereicht und in die Impuls-Beiträge integriert werden; zudem ist eine Beteiligung an einer Social-Media-Kampagne vor Ort möglich.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet am Sonntag, den 16. März, ab 17 Uhr in der Aula des CA (Marie-Clauss-Straße 3, 69126 Heidelberg) statt. Der Hauptzugang zum Gelände erfolgt über die Karlsruher Straße.

Um an der Veranstaltung teilzunehmen, ist eine Anmeldung notwendig, da die Plätze begrenzt sind! Die Anmeldung findet über ein Online-Anmeldeformular statt! Hierfür könnt ihr entweder den QR-Code scannen oder auf den folgenden Link drücken: https://forms.office.com/e/iJR52u2SGk

Ansonsten könnt ihr euch auch anmelden, indem ihr eine Mail an quartiersmanagement@hasenleiser.net schickt oder unter folgender Nummer anruft: 06221 6738538.

Wir freuen uns auf euch!

Unsere Rohrbacher Kinderreporter*innen haben ihre erste Zeitung gedruckt!

In „Nachgefragt“ können alle, die Lust haben, nachlesen, was die Reporter*innenkinder seit ihrer Gründung so getan haben. Sie liegt in den Grundschulen, im Quartiersmanagement, im Buchladen und an manch anderer Stelle in Rohrbach aus. Natürlich bekommen die Kinder sie kostenlos. Wir freuen uns über Rückmeldungen, Ideen und Kinder, die Lust haben, mitzumachen. Natürlich sind auch Erwachsene willkommen, die uns ein wenig unterstützen wollen.

Bei Fragen, Rückmeldungen oder Interesse meldet euch einfach unter: Rohrbach@kinderbeauftragte-heidelberg.de

Reparier dein stählernes Tier! – Offene Fahrradwerkstatt im CA

aBgäFahrNe Reifen?“ – Das steht für:

autonomes Bewältigen ngiger Fahrradtechnischer Negativsituationen.

Wir sind eine offene Fahrradwerkstatt mit Hilfe zur Selbsthilfe. Das heißt, du bist mit jeglicher Art von Problemen oder Fragen herzlich bei uns willkommen. Das heißt nicht, dass du dein Fahrrad bei uns abstellst und es repariert wieder abholst.

Stattdessen, kannst du dein Fahrrad mit Hilfe unserer Vielzahl an Werkzeugen und Erfahrungen selber wieder in Gang setzen. Wir helfen dir also, dir selbst zu helfen, damit du auf deinem Bock wieder ’ne richtig gute Zeit haben kannst und nicht Auto fahren musst.

Das Ganze funktioniert auf Spendenbasis. Du zahlst also, was es dir Wert ist und wir kaufen davon neues Werkzeug und Verbrauchsmaterialien. (Grundsätzliche Spendenempfehlung: Ersatzteilpreis)

Dein Vorwissen ist egal, wir sind keine Profis, aber reparieren gerne Dinge und Teilen unsere Erfahrungen. Du kannst also ohne Aufnahmetest einfach vorbeikommen. Egal, ob der Reifen platt ist oder du uns unterstützen möchtest.
Egal ob alt oder jung, Mensch oder Tier, du bist richtig hier.

Dienstplan

Den aktuellen Dienstplan wird man binnen der nächsten Wochen auf der Webseite des CA (https://collegiumacademicum.de/) fortlaufend verfolgen können. Folgende Termine stehen bereits fest:

  • 01.02.25 18:00-20:00 Uhr (Luca, Wulf)
  • 08.02.25 18:00-20:00 Uhr (Mathis, Luca)
  • 15.02.25 18:00-20:00 Uhr (Mathis, Andre)
  • 22.02.25 18:00-20:00 Uhr (Mathis, Andre)

Wo?

Wir haben unseren Raum im Altbau des CA (Mendelejewplatz 1). An der Ostseite des Gebäudes geht eine Treppe in den Keller hinunter. Dort ist die Werkstatt.

„Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen…“ – Ein Rückblick auf die Weihnachtswunschbaumaktion und das Weihnachtssingen im Hasenleiser

Es weihnachtet im Hasenleiser! In diesem Jahr wurde in dem Quartier wieder eine besondere Aktion ins Leben gerufen: Die Weihnachtswunschbaumaktion, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinderwünsche zu erfüllen und ein Lächeln auf die Gesichter der Jüngsten zu zaubern.

102 Geschenk-Wünsche hingen am Weihnachtswunschbaum im Büro des Quartiersmanagements Hasenleiser in Rohrbach, das vom Caritasverband Heidelberg betrieben wird. Alle Interessierten waren eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen, indem sie einen Wunsch erfüllten.

Dass auch dieses Jahr wieder alle Wünsche erfüllt werden konnten, ermöglichte die Bereitschaft von 42 Geschenke-Pat*innen und 29 Spender*innen, die sich an der Aktion beteiligten. Neben dem Erfüllen der Wünsche wurden Spenden in Höhe von 1300 Euro gesammelt. Mit den Spendengeldern wurden die übrig gebliebenen Wünsche erfüllt.

In enger Zusammenarbeit mit den Sozialarbeiter*innen der Primar- und Orientierungsstufe der Internationalen Gesamtschule, der Eichendorffschule und des Kinder- und Jugendtreffs Hasenleiser sowie den Erzieher*innen der Städtischen Kindertageseinrichtung Breisacher Weg wurde die Aktion zum fünften Mal durchgeführt. Pünktlich vor Weihnachten konnten die Geschenke mit engagierten Ehrenamtlichen verpackt und an die 102 Kinder übergeben werden.

Um die festliche Stimmung weiter zu heben, fand neben der Wunschbaumaktion das Weihnachtssingen am Nachmittag des 13. Dezembers vor der Kirche der St. Thomas Gemeinde statt. Mit warmen Getränken und Gebäck erfüllten bekannte Weihnachtslieder, gesungen von Karl-Heinz Krestyn, den Raum und luden die bis zu 60 Anwesenden zum gemeinsamen Singen ein.

Die Ehrenamtlichen der „Aktiv im Hasenleiser-Gruppe“, die die Aktion geplant und umgesetzt haben sind sich sicher, dass die Weihnachtsaktionen im Hasenleiser nicht nur den Kindern Freude bereitet haben, sondern auch die Gemeinschaft stärkten.

Es wurde deutlich, dass Weihnachten nicht nur eine Zeit des Schenkens ist, sondern auch eine Gelegenheit, zusammenzukommen und zu feiern.

Rohrbacher Kinderreporter*innen fragen nach…

Wie funktioniert eigentlich so ein Weihnachtsmarkt? 

Ein Interview mit Christian Multerer dem 2. Vorsitzenden des Stadtteilvereins Rohrbach.

Es ist Samstagnachmittag und wir Rohrbacher Kinderreporterinnen begeben uns in das dichte Getümmel. In Rohrbach ist, wie jedes Jahr, am ersten Adventswochenende Weihnachtsmarkt. Es riecht nach Popcorn und Punsch. Viele bunte Stände stehen auf dem Rathausplatz. Wir fragen uns, wer steckt eigentlich hinter so einem Weihnachtsmarkt? Ob das wohl viel Arbeit ist? Wir haben für euch einmal nachgefragt und Christian Multerer vom Stadtteilverein Rohrbach interviewt.

Hallo Herr Multerer was ist eigentlich ein Stadtteilverein?

Der Stadtteilverein ist zunächst mal ursprünglich ein Stück weit dafür da Tradition zu bewahren, Brauchtum zu pflegen und zu fördern. 
Mittlerweile ist es ein bisschen mehr als das. Der Stadtteilverein will auch für die Moderne stehen. Zum Beispiel auf der Kerwe den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben in einer Disco zu tanzen, politische Veranstaltungen organisieren und vieles weitere. 
Ein Stück weit wollen wir aber auch ein Bindeglied zwischen uns allen hier in Rohrbach und der Stadt sein. Insofern haben wir sehr vielfältige Aufgaben und sind lange nicht mehr nur das, für das wir mal begonnen haben zu kämpfen. Das ist immer noch unsere Aufgabe, aber eben nicht unsere alleinige.

Wieviel Aufwand ist es einen Weihnachtsmarkt zu organisieren und wie lange dauert so etwas?

Im Prinzip muss man sich das ganze Jahr mit dem Weihnachtsmarkt beschäftigen. Vor dem Weihnachtsmarkt ist nach dem Weihnachtsmarkt und umgekehrt. Das heißt, wenn der Weihnachtsmarkt abgeschlossen ist, dann besprechen wir, wie hat uns der Weihnachtsmarkt gefallen, was müssen wir vielleicht besser machen und bereiten unmittelbar den Weihnachtsmarkt für das kommende Jahr vor. Dann trifft man sich mehrfach unter dem Jahr, bis es dann endlich so weit ist. Dann erfolgt der Aufbau, der Verkauf, der Abbau. Dieses Jahr stehen auf unserem Markt fast 30 Stände. Man muss also das ganze Jahr Weihnachten planen, nicht nur zwei Tage lang.

Kostet das Geld?

Ja, das kostet viel Geld, aber wir haben von der Stadt Zuschüsse, die uns viel ermöglichen und dann ist es ja so, dass der Weihnachtsmarkt ein Zusammenschluss von ganz vielen Vereinen ist und jeder Verein kümmert sich ein Stück weit um sich selbst. Insofern müsste man das jeden einzelnen Verein fragen, wieviel er dafür ausgibt und wieviel er da einnehmen möchte. Der Stadtteilverein macht es gerne, weil er die Einnahmen am Ende des Tages für einen guten Zweck spendet.

Kann auch etwas schief gehen?

Das Planen unseres Weihnachtsmarktes ist eine großartige und erfüllende Aufgabe, aber ja, es gibt auch viele Dinge, die schiefgehen können. Schlechtes Wetter zum Beispiel kann die Atmosphäre beeinträchtigen. Oder wenn kurzfristig Helfer ausfallen, die fest eingeplant waren, dann muss man schnell handeln. Oder wenn man sich bei den Essens- und Getränkebedarfen verkalkuliert. Oder es kommt ein angekündigter Aussteller nicht. Dieses Jahr wollten wir so gerne ein Kinderkarussell aufstellen. Leider hat uns der Betreiber wenige Stunden vor der Eröffnung einfach abgesagt.

Wie viele Menschen braucht man für einen Weihnachtsmarkt?

Ich habe sie nicht gezählt. Aber wenn ich schätzen soll, würde ich sagen, dass hier etwas mehr als hundert ehrenamtliche Leute aktiv sind. Mit euch Reporterinnen und den vielen Kindern, welche ihre Eltern unterstützen, sind es noch viel mehr.
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Darf da jeder mit machen?

Natürlich kann jeder mitmachen! Wir freuen uns sehr über jeden Interessenten. Es gibt zahlreiche Überlegungen, den Markt weiterzuentwickeln und auszubauen. Neue Ideen und kreative Köpfe sind immer willkommen. Besonders freuen wir uns, wenn die Ideengeber auch aktiv werden und ihre Konzepte selbst umsetzen möchten. Also, jeder ist herzlich eingeladen, sich zu beteiligen!

Was magst du besonders am Weihnachtsmarkt?

Bei mir beginnt die Weihnachtszeit immer mit dem Weihnachtsmarkt. Wenn es ein Tag wie heute ist mit tollem Wetter, keinem Regen und eine so schöne vorweihnachtliche Stimmung ist, mag ich das sehr.

Rohrbach: Das „Quartiers-Mobil“ hält am Rathaus

Rohrbach: „Quartiers-Mobil“ am Donnerstag, 12. September, am Rathaus

Stadt lädt zum Austausch vor Ort ein


Was bewegt die Menschen in Rohrbach? Welche Themen sind ihnen wichtig, welche Fragen sind offen? 

Die Stadt Heidelberg ist am Donnerstag, 12. September 2024, 15 bis 19 Uhr, mit ihrem „Quartiers-Mobil“ am Rohrbacher Rathaus (Rathausstraße 43, 69126 Heidelberg) und lädt alle Bürgerinnen und Bürger zum Austausch ein. 

In entspannter Atmosphäre bei Getränken und Snacks können alle ihre Fragen und Wünsche zum Stadtteil einbringen. Eigene Erfahrungen aus Rohrbach zu Themen wie beispielsweise Treffpunkte, Begrünung, Klimaschutz, soziales Miteinander, Schulwege oder Weiteres können dabei zur Sprache kommen. 

Der mobile Quartierstreff richtet sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Akteurinnen und Akteure aus Rohrbach. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Bei schlechtem Wetter wird der Quartierstreff verschoben.

Die Stadt Heidelberg möchte mit den Angeboten direkt in den Stadtteilen wichtige Themen und Bedürfnisse erkennen und aufgreifen. Das ist die Aufgabe der Abteilung Stadtteil- und Quartiersentwicklung im Amt für Stadtentwicklung und Statistik. Mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern gibt es in jedem Stadtteil ein „Ohr“ für alle Bürgerinnen und Bürger. Der kontinuierliche Austausch und die Kommunikation zwischen Verwaltung sowie Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadtteile ist eines der wichtigsten Mittel, um auf die Belange, Sorgen und Wünsche der Menschen vor Ort einzugehen.


Quelle: Presseinformation der Stadt Heidelberg

Rückblick: Das Hospital, seine Geschichte, seine Straßennamen am 03.11

 

Am 3.11. fand eine weitere besondere Veranstaltung auf dem Hospitalgelände in Rohrbach-Hasenleiser statt. Gleich mehrere Historiker:innen und Expert:innen der Heidelberger Stadtgeschichte brachten allen Anwesenden das Gelände und dessen elf neue Straßenamen näher.

Zum Kennenlernen des Geländes startete das Event mit einem kleinen Rundgang über die bereits begehbaren Teile des Hospital-Areals im Hasenleiser. So wurde beispielsweise der Katharina-von-Künßberg-Platz und der Mendelejewplatz besichtigt. Im Rahmen einer kleinen Führung wurde den Anwesenden das Hospitalgelände nähergebracht und Fragen dazu beantwortet.

Im Anschluss verlagerte sich die Veranstaltung in die Aula des benachbarten Collegium Academicum. Dort lauschten alle Anwesenden einer informativen Podiumsdiskussion.

Besonders bewegend war die Erzählung von Ulrike Marcks, die als Tochter der Karikaturistin und Zeichnerin Marie Marcks, welche ebenfalls als Namensgeberin für eine der neuen Straßen ausgewählt wurde, ihren ganz persönlichen Einblick in die Zeit mit ihrer Mutter geben konnte. Pianist Joannis fand mit weichen, zurückhaltenden improvisierten Klängen die richtige Stimmung, der Veranstaltung einen passenden musikalischen Rahmen zu geben.

Nach den Vorträgen hatten die Anwesenden die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen und sich gegen eine kleine Spende mit Getränken zu erfrischen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die uns so tatkräftig unterstützt haben!! Ein ganz besonderer Dank auch an den Heidelberger Geschichtsverein e.V., ohne dessen großartiges Engagement und intensive Vorbereitung die Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen wäre!

Wir haben uns über das große Interesse an der Veranstaltung gefreut.

Pressemitteilung der Stadt Heidelberg vom 08. August 2023

Nachbarschaftstreff in der ehemaligen Chapel auf Hospitalgelände erhält Förderung von Land


561.000 Euro dank Programm „Soziale Integration im Quartier“ / Lebendige Quartiersmitte entsteht

 

Die Stadt Heidelberg erhält Fördermittel des Landes in Höhe von
561.000 Euro für den Umbau der Chapel auf dem ehemaligen Hospital-Gelände der US Army in Rohrbach. Das Kirchengebäude aus den 1930er-Jahren dient
künftig als Nachbarschafts- und Quartierstreff. Hier wird ein Raum für kleine
Ausstellungen oder Treffen entstehen. Die Bürger aus dem Quartier Hasenleiser
und dem neuen Quartier Hospital finden hier künftig auch das Quartiersmanagement, das bisher Räume in der Freiburger Straße angemietet hatte. Die Gesamtkosten der Umbaumaßnahme belaufen sich auf rund eine Million Euro. Nach Vorlage der Förderzusage soll im nächsten Schritt die Zustimmung des Gemeinderates eingeholt werden.

 

Maximal mögliche Fördersumme, die erreicht werden kann

Mit dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“
unterstützt das Land Städte und Gemeinden bei der baulichen Sanierung, dem Aus- und Neubau sozialer Infrastruktureinrichtungen wie öffentliche
Bildungseinrichtungen, Kindertagesstätten, Bürgerhäuser, Stadtteilzentren,
Sportanlagen, Schwimmbäder und Kultureinrichtungen. Ziele sind der Erhalt und
die Schaffung neuer Orte der Begegnung in den Ortskernen und Quartieren. 32
Städte und Gemeinden erhalten in diesem Jahr eine Förderung des Landes, wobei das Programm mehrfach überzeichnet war. Insgesamt stellt das Land 20 Millionen Euro für das Programm „Soziale Integration im Quartier 2023“ zur Verfügung.

 

Neue Quartiersmitte auf dem Hospitalgelände

„Für die Nachbarschaft wird hier ein wichtiger Treff- und
Vernetzungspunkt sein“, so Jürgen Odszuck. Der Erste Bürgermeister hat dieses
Vorhaben bei der Umgestaltung des ehemals militärisch genutzten Quartiers
Hospital von Anfang an begleitet. Die Umbauarbeiten dienen der Ertüchtigung der vorhandenen Räume und sollen in 2024 starten. Es wird ein großer Mehrzweckraum für Veranstaltungen, ein kleinerer Besprechungsraum, eine Küche, Büroräume sowie ein Außenbereich mit Terrasse entstehen. Nach Süden schließt sich künftig ein kleiner Garten mit Spielplatz an. Nach Westen und Norden öffnet sich das Haus zum Platz. „Gemeinsam mit dem benachbarten Kulturhaus Rohrbach (ehemaliges Wilson Theater), der Beachhalle und der Chapel entsteht so ein lebendiges neues Zentrum zwischen Hasenleiser und Hospital“, so Odszuck. Es bindet sich gleichzeitig an die Freiburger Straße an.

Ein kleiner Park mit Kinderspielplatz entsteht auch rund um
die ehemalige Kapelle, die „Hospital-Chapel.“ Die Aufgabe, die Menschen im neu
entstehenden Hospital-Quartier miteinander und mit den umliegenden Stadtteilen zu vernetzen, übernimmt das Quartiersmanagement Hasenleiser; der Träger ist der Caritasverband Heidelberg.

 

 

Bildunterschrift:

Die Chapel aus den 1930er Jahren
wird dank der Förderung des Landes zu einem neuen Quartierstreff auf dem
Hospital umgebaut.

Bildnachweis:
Steffen Diemer

Pressemitteilung der Stadt Heidelberg vom 04. September 2023

Presseinformation der Stadt Heidelberg vom 04.09.23

Neues vom Hospital-Gelände: Beachhalle und Rohrbacher Kulturhaus
Quartiersmitte entsteht / Land fördert Projekt mit insgesamt rund 1,1 Millionen Euro

 

Zwei wichtige Projekte für ein attraktives und lebendiges Hospital-Gelände hat der Heidelberger Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause 2023 verabschiedet: Der Umbau und die Sanierung der ehemaligen Sporthalle in eine Beachhalle und die Ertüchtigung des ehemaligen Wilson-Theaters mit zukünftiger Nutzung als „Rohrbacher Kulturhaus“.

Beide Gebäude werden durch das Hochbauamt der Stadt Heidelberg im Bestand saniert und mit der grundlegenden Versorgungsinfrastruktur ausgestattet. Ebenso wie die Chapel auf dem Hospital-Gelände, die künftig als Nachbarschafts- und Quartierstreff dient, tragen die Sporthalle und das ehemalige Wilson-Theater zu einer neuen lebendigen Quartiersmitte bei. Die Verschmelzung von Neu- und Altbürgerschaft in den Räumlichkeiten wie dem Rohrbacher Kulturhaus, der Chapel – die vom Quartiersmanagement Hasenleiser betrieben wird – und der neuen Beachhalle als Anlaufpunkt für alle Sportbegeisterten, stärkt die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit dem neuen Quartier. Hier treffen Kultur, bürgerschaftliches Engagement, Sport und Soziale Integration aufeinander.

Die Beachhalle

Im Zuge des Investitionspakts Sportstätten fließen neben der bisherigen Förderung von 400.000 Euro weitere 680.000 Euro an Landesmitteln in das Großprojekt Beachhalle. Das 1930 als Exerzierhalle errichtete Gebäude, das von den US-Amerikanern zu einer Sporthalle umgebaut wurde, bietet künftig Platz für vielfältige Beachsportaktivitäten. Geplant ist, den Hallenboden mit Sand aufzufüllen und die neue Halle mittels mobilen Netzanlagen auch für Beach-Rugby, Beach-Soccer, Beach-Handball oder Beachminton zu nutzen. Die Hallengröße reicht bei einer Beachfeldgröße von 16 mal 8 Metern für drei Beachfelder. In eingestellten Seecontainern wird es einen Kiosk, Umkleiden, Duschen und WC-Räume geben. Baustart ist Anfang 2024.

Mit der unter Denkmalschutz stehenden Beachhalle soll ein Angebot geschaffen werden, das einmalig in Heidelberg sowie im Rhein-Neckar-Kreis sein wird. Der neu formierte Trägerverein Beachverein Heidelberg 2022 e.V. soll die zentrale Rolle bei der Koordination und Verwaltung der Beachsportanlage einnehmen. Er setzt sich aus den bereits beachsporttreibenden Heidelberger Vereinen zusammen und wird die Interessen und Bedürfnisse dieser Vereine vertreten. Zudem wird der Trägerverein freie Gruppen und den Stadtteil in die Aktivitäten einbinden, um die Teilnahme und Nutzung der Beachsportanlage zu fördern. Auch dem Schulsport steht die Halle zur Verfügung. Im Rahmen der Planung der Außenanlage ist ein zusätzliches Außenspielfeld für die verschiedenen Beachsportarten vorgesehen.

Das Hochbauamt hat sich ein innovatives Konzept überlegt, wie die historische, architektonisch sehr schöne Halle äußerst kostengünstig wieder reaktiviert werden kann. Die Halle wird als sogenannte Kalthalle genutzt – das heißt, der Hallenraum wird nicht geheizt, sondern dient als Wetterschutz, in dem sich aber auch an kalten Tagen eine deutliche höhere Innentemperatur einstellt. Für die „Beachsportarten“ als Freiluftsportler gute Rahmenbedingungen. So kann die historische Konstruktion des Denkmals architektonisch nahezu unverfälscht „reanimiert“ werden und dabei ein energetisch radikales Minimalenergiekonzept realisieren.

Das Wilson-Theater in neuem Gewand als „Rohrbacher Kulturhaus“

Die ehemalige Reithalle stammt aus dem Jahr 1930 und wurde unter den Amerikanern zu einem Theater umgebaut. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude besteht aus einer eingeschossigen Halle aus Mauerwerk mit abfallender Bestuhlung und einer großzügigen Bühne. Das ehemals von den amerikanischen US-Streitkräften genutzte Theater soll zu einer Veranstaltungsstätte hergerichtet werden. Ein Baubeginn steht derzeit noch nicht fest. Im Zuge der vollständigen Erneuerung der Versorgungsinfrastruktur des Hospital-Areals erhält das Theater neue Hausanschlüsse, diverse Schäden durch Vandalismus werden behoben und die Statik der Bühne und im Firstbereich des Zuschauerraums muss überprüft werden. Für eine zukünftige Bewirtung wird in einem der Nebenräume eine Teeküche eingerichtet. Die Finanzierung der Instandsetzungsmaßnahme in Höhe von 850.000 Euro erfolgt über das Treuhandvermögen Erneuerungsgebiete, Konversion.

Das Gebäude soll an den Stadtteilverein Rohrbach e.V. überlassen und durch diesen betrieben werden. Das vorläufige Betreiberkonzept beinhaltet, tagsüber das Theater als Proberaum für Sportvereine oder für Zwecke der Montessori-Schule zu nutzen. In den Abendstunden soll das Gebäude für eine Vermietung zwecks Singstunden und Proben, Konzerte, Film- und Theatervorführungen sowie Vortragsveranstaltungen mit Lesungen zur Verfügung gestellt werden. Ein Anliegen des Stadtteilvereins Rohrbach e.V. war es, dem ehemaligen Wilson-Theater einen neuen Namen zu geben, der repräsentativ für den Stadtteil Rohrbach ist. Ein vom Stadtteilverein durchgeführter Beteiligungsprozess mit anschließenden Wahlen ergab als Vorschlag zur künftigen Bezeichnung „Rohrbacher Kulturhaus“.

Bildunterschrift:

Das ehemalige Wilson-Theater auf dem Hospitalgelände verwandelt sich als „Rohrbacher Kulturhaus“ zu einem neuen Veranstaltungsort mit vielen Angeboten für Jung und Alt.

Bildnachweis:
Steffen Diemer

Bildunterschrift:
Bürgerinnen und Bürger besichtigen die unter Denkmalschutz stehende Sporthalle auf dem Hospital-Gelände bei einer Infoveranstaltung.

Bildnachweis:
Philipp Rothe

Mehr Sonnenenergie für die Südstadt!

Stromkosten sparen und das Klima schützen – Ihr wollt wissen, wie das geht?

Der Bezirksbeirat Südstadt und der Stadtteilverein Südstadt laden herzlich zur Infoveranstaltung zu Balkonkraftwerken am 25. Oktober 2023 in der Chapel im kleinen Saal ein.

Los geht’s um 18.00 Uhr mit einem Vortrag von Jens Neumann von der Bürger*inneninitiative für Stecker-Solargeräte in und um Heidelberg Heidel-Solar – Bürgerinitiative Heidelberg.

Danach findet eine Fachdiskussion mit Vertretern und Vertreterinnen vom Amt für Umwelt, Gewerbeaufsicht und Energie statt, bei der folgende Fragen beantwortet werden:

  • Was ist ein Balkonkraftwerk?
  • Lohnt sich das fürs Klima und finanziell?
  • Wie funktioniert der Aufbau, der Anschluss?
  • Was ist beim Kauf zu beachten?
  • Welche Förderung gibt es?

Kommt vorbei! Der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Informationen auch für zukünftige Veranstaltungen in diesem Bereich findet Ihr im folgenden Dokument:

02_STV_Suedstadt_PV_Handzettel_A