Drei Jahre Quartiersmanagement Hasenleiser

3 Jahre Quartiersmanagement Hasenleiser – Ein Rückblick

Seit November 2015  ist das Team des Quartiersmanagement unter der Trägerschaft des Caritasverbandes Heidelberg und im Auftrag der Stadt Heidelberg im Hasenleiser tätig. Unterstützung bei der Aufbauarbeit bekam es in den ersten drei Jahren durch die Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK). Seit der offiziellen Eröffnung im April 2016 und nach Umzug in die neuen Räumlichkeiten in der Freiburger Straße nochmals im Juli 2017 hat sich das Quartiersbüro zu einem lebendigen Treffpunkt und Veranstaltungsort im Hasenleiser entwickelt.

Ziele des Quartiersmanagement sind u.a. eine wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit zu gestalten, die Entwicklung guter nachbarschaftlicher Beziehungen zu fördern, Impulse für Eigenaktivität und Gestaltung im Quartier zu geben und mit Hilfe der festgelegten Kontaktzeiten eine zuverlässige und bedarfsgerechte Beratung vor Ort im Quartiersbüro zu gewährleisten.

 

Was wurde bisher erreicht? 

Aktivierende Bestandsaufnahme

Mit ganz unterschiedlichen Methoden haben wir das Gespräch zu den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hasenleisers gesucht, um zu erfahren, welche Bedürfnisse, aber vor allem welche Anregungen sie für ihr Quartier haben.

Durchführung folgender aktivierender Maßnahmen:

  • Der Erstkontakt erfolgte mit unserer Wunschboxaktion per Postkarteneinwurf in alle Haushalte. (2016)
  • Befragungen fanden auf der Straße und vor ihrer Haustüre statt. (2016)
  • Zum Fotowettbewerb „Mein Hasenleiser – Lieblingsorte und schöne Plätze im Quartier“ riefen wir auf. (2016)
  • Vier Quartiersspaziergänge durch den ganzen Hasenleiser haben wir gemacht. (2016/2017)
  • Bei unseren Picknickgesprächen kamen wir ins Gespräch. (2017)
  • Mit unseren Quartiersdetektiven haben wir die Sicht der Kinder auf den Hasenleiser erhalten. (2018)
  • Jugendliche haben uns in einem RAP-Workshop ihre Sicht der Dinge formuliert. (2018)
  • Mit unserem orangefarbenen Sofa sind wir mit ihnen in unserem Quartierswohnzimmer in Kontakt gekommen. (2018)
  • Schließlich kamen die Bewohnerinnen und Bewohner bei zwei Quartierswerkstätten auch mit den Fachämtern der Stadt ins Gespräch. (2018)

 

Unterstützung von Interessensgruppen – Förderung regelmäßiger Aktivitäten von Bewohner/innen

Neben der Bestandsaufnahme ist es uns dabei immer ein Anliegen gewesen: Ressourcen und Potentiale im Quartier zu erkennen und Aktive im Quartier bei der Umsetzung ihrer Vorhaben, die das Quartier voranbringen, zu unterstützen.

Derzeit haben sich die zwei Arbeitsgruppen „Grüner Hasenleiser“ und „Veranstaltungen im Quartier“ gebildet. Beide Gruppen treffen sich noch unregelmäßig und können durchaus noch Unterstützung durch aktive Teilnehmende gebrauchen.

 

 Das Quartiersbüro als Raum der Begegnung

Das Quartiersbüro fungiert nicht nur als Arbeitsstätte für das Team des Quartiersmanagement, es  wird zudem gerne zur Durchführung von Kursen und Eigentümerversammlungen genutzt. Die Räume stehen außerdem Interessensgruppen, die sich für ihr Quartier einsetzen wollen zur Verfügung.

Regelmäßig in den Räumen stattfindende Angebote:

  • Jeden Dienstag Frühstückstreff im Quartiersbüro
  • Alle zwei Wochen Konversationskurs Deutsch
  • Treffen der Filmprojektgruppe „Wie fühlt sich Dein Quartier an?“
  • Wöchentliche Treffen des Schachclub Caissa Heidelberg e. V.
  • Wöchentliches Yoga-Angebot
  • Monatliche Kinder-Schach-Camps
  • Wöchentliches Theater im Quartiersbüro der Theaterwerkstatt Heidelberg (ruht derzeit)

 

 Bekanntmachung und Etablierung des Bewohnerfonds Hasenleiser

Über die Homepage des Quartiersmanagement und einen eigenen Flyer wird über den Bewohnerfonds informiert. Die Entscheidung, ob ein Projekt gefördert wird, trifft der Vergabebeirat. Dieser setzt sich mehrheitlich aus Bewohner/innen des Quartiers und Vertreter/innen von Einrichtungen im Hasenleiser, die nach zwei Jahren Amtstätigkeit des ersten Beirates im August 2018 neu gewählt wurden, zusammen.

2017/2018 wurden u.a. folgende Projekte durch den Bewohnerfonds gefördert:

  • Quartiersweihnachtsbaum
  • Teilnahme am Europäischen Filmfestival der Generationen
  • Konversationskurs Deutsch
  • Wickelstation im Quartiersbüro
  • Hundetoiletten
  • Informationsschaukasten

 

Vernetzung im Quartier – Projekte mit anderen Einrichtungen / Anbietern

Regelmäßig treffen sich alle Einrichtungen, Institutionen und Akteure des Hasenleisers zum „Runden Tisch“. Gemeinsam werden quartiersrelevante Themen besprochen und vorangetrieben, Veranstaltungen geplant und umgesetzt sowie Projektvorhaben formuliert und realisiert.

Wiederkehrende Veranstaltungen:

  • Frühjahrsputz im Quartier
  • Sommerfest im Hasenleiser
  • Gesundheitstag im Hasenleiser
  • Nachbarschaftsfeste

 

Ausblick

Die Arbeitsschwerpunkte für die nächsten Jahre werden zunehmend darin liegen, das Engagement der Hasenleiserinnen und Hasenleiser noch nachhaltiger zu gestalten, Aktionen und Angebote möglichst langfristig an Personen , Teams oder Gruppen zu übertragen und zu binden. Vor allem wird uns aber die Umsetzung der im Intergrierten Handlungskonzept formulierten Maßnahmen und Ziele beschäftigen.

Europäisches Filmfestival der Generationen – Mit 4 Filmen im Quartier präsent!

Bereits zum 9. Mal gastiert das Filmfestival der Generationen in der Metropolregion Rhein-Neckar und dieses Jahr ist es uns gelungen gleich vier Filme in den Hasenleiser zu holen!

Erstmalig steht das Filmfestival unter einem Hauptthema: Digitalisierung und Teilhabe. Hierzu zeigen wir im Hasenleiser vier thematisch passende Filme und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Die Filme spilen in Großbritanien, Amerika, Schweden und Frankreich und handeln zum Besipiel von sozialer Teilhabe, dem Auseinandersetzen mit digitalen Werkzeugen, der Liebe im alter oder dem nachbarschaftlichen Miteinander. Die Nutzung von Computern und dem Internet sind heutzutage nicht immer selbstverständlich. So kommt es, dass Monsieur Pierre sich mit Hilfe seines jungen Lehrers auf einer Online-Plattform anmeldet oder Daniel Blake große Probleme mit onlinebasierten Anträgen und nervtötenden Hotlines hat.

Die ausgesuchten Filme sind alle thematisch hoch aktuell, bringen uns zum Lachen oder zum Weinen, stimmen nachdenklich oder lassen uns in Geschichten eintauchen – eines haben sie alle gemeinsam: sie bieten viel Raum zum Diskutieren.

Termine:

  • Donnerstag, 18.10.2018 | 16:00 Uhr | „Ich, Daniel Blake“ | Quartiersbüro, Freiburger Str.21
  • Montag, 22.10.2018 | 14:30 Uhr |“Man lernt nie aus“ | Seniorenzentrum Rohrbach, Baden-Badener-Str. 11
  • Mittwoch, 24.10.2018 | 19:00 Uhr | „Monsieur Pierre geht online“ | AGAPLESION MARIA VON GRAIMBERG, Max-Joseph-Str. 60
  • Donnerstag, 25.10.2018 | 18:00 Uhr |“Ein Mann namens Ove“ | Quartiersbüro, Freiburger Str.21
  • Montag, 29.10.2018 | 17:00 Uhr | „Monsieur Pierre geht online“ | Mehrgenerationenhaus Heidelberg, Heinrich-Fuchs-Str. 85

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher!

Vom Kampf des „kleinen Mannes“ um Sozialhilfe

Großbritannien 2016, 101 Min., Regie: Ken Loach, mit Dave Johns, Hayley Squires, Dylan McKiernan, Sharon Percy.  Altersempfehlung: ab 14 Jahren.

Daniel Blake, 59 Jahre alt, ist ein rechtschaffener und gewissenhafter Durchschnittsengländer, der als Handwerker stets seine Steuern gezahlt hat. Durch einen Herzinfarkt wird er berufsunfähig und ist auf Sozialhilfe angewiesen. Doch um diese zu bekommen, muss er sich mit einem kundenfeindlichen Verwaltungsapparat auseinandersetzen, der ihn durch absurde Regularien, onlinebasierte Anträge und nervtötende Hotlines zur Verzweiflung treibt – und ihn zusehends in eine finanzielle Notlage bringt. Als er sich mit der alleinerziehenden Katie anfreundet, beginnen sie gemeinsam für ihre Rechte zu kämpfen. Seit nunmehr 50 Jahren setzt sich der über 80-jährige Regisseur Ken Loach in seinen Filmen für die Würde und Gerechtigkeit von Sozialschwachen und Ausgegrenzten ein. Mit einem sozialkritischen Grundton gleicht der Film einer präzise und sachlich erzählten Milieustudie. Zu Recht erhielt dieses Alterswerk 2016 in Cannes die Goldene Palme als Bester Film.

Homepage und Trailer: http://www.daniel-blake.de/

Rezension: „Die ZEIT“ (Ursula März, 14.12.2016): Es ist der gleiche Kampf! Ken Loachs bewegender neuer Film ist vielleicht der krönende Abschluss seines Werks: „Ich, Daniel Blake“. http://www.zeit.de/2016/49/ich-daniel-blake-ken-loach-film

Rezension: „FAZ“ (Andreas Kilb, 24.11.2016): Lasst euch erschüttern. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/film-ich-daniel-blake-von-ken-loach-kommt-ins-kino-14541515.html

Rezension: „Süddeutsche Zeitung“ (Martina Knoben, 24.11.2016): „Ich, Daniel Blake“ ist eine bittere Anklage gegen den britischen Sozialstaat.  http://www.sueddeutsche.de/kultur/neu-im-kino-ich-daniel-blake-ist-eine-bittere-anklage-gegen-den-britischen-sozialstaat-1.3262567

Begleitmaterial für Schulen: http://www.daniel-blake.de/media/pdf/schulmaterial/Ich-Daniel-Blake_FH_16-11-23.pdf

Senior-Praktikant assistiert junger Chefin als Lebensberater

USA 2015, 121 Min. Regie: Nancy Meyers, mit Robert De Niro, Anne Hathaway, Rene Russo.

Der 70-jährige Ben Whittaker (Robert De Niro) fühlt sich in seinem Ruhestand nicht sonderlich erfüllt, wird es doch nach mehreren Versuchen neue Hobbys zu finden, doch zu einer immer größeren Herausforderung seine freie Zeit sinnvoll zu gestalten. Daher ergreift er eines Tages die Chance als Senior-Praktikant bei einer erfolgreichen Mode-Website anzufangen. Deren Gründerin und Chefin Jules Ostin (Anne Hathaway) staunt nicht schlecht, als der rüstige Neuzugang zu seinem ersten Tag antritt. Doch während der Rentner anfangs noch ein wenig belächelt wird, erfreut er sich dank seiner charmanten und warmherzigen Art bei seinen neuen Kollegen bald großer Beliebtheit. Und auch für Jules, die sich in ihrer noch immer ungewohnten Rolle als Geschäftsführerin häufig überfordert fühlt, wird Ben schnell zu einer wichtigen Stütze und einem guten Freund, auf den sie nicht mehr verzichten will.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=pZfJyenUuNk

Rezension: „Die Welt“ (25.09.2015): Junge Karrierefrauen brauchen alte Männer. http://www.welt.de/kultur/kino/article146819342/Junge-Karrierefrauen-brauchen-alte-Maenner.html

Rezension: „Süddeutsche Zeitung“ (Fritz Göttler, 23.09.2015): Männchen für alles. http://www.sueddeutsche.de/kultur/man-lernt-nie-aus-im-kino-maennchen-fuer-alles-1.2660887

Hilfesuchende Nachbarin trifft auf einsamen Griesgram

Schweden 2015, 116 Min., Regie: Hannes Holm, mit Ralf Lassgård, Bahar Pars, Filip Berg, Ida Engvoll. Altersempfehlung: ab 12 Jahren.

Der grantige Witwer Ove ist der Schrecken der Nachbarschaft: Auf seinen morgendlichen Kontrollgängen inspiziert er pedantisch seine Siedlung und beanstandet barsch jegliches Fehlverhalten seiner Umgebung. Doch hinter dem misanthropischen Verhalten verbirgt sich eine verletzliche, einsame Seele. Denn er kann den Verlust seiner geliebten Frau nicht überwinden und sehnt sich danach ihr in den Tod zu folgen. Doch all seine Suizidversuche scheitern – denn in der Nachbarschaft zieht eine ausländische, schwangere Frau mit ihrer Familie ein, die beharrlich seine Hilfsbereitschaft einfordert. Zögerlich öffnet er sich und nach und nach beginnt er, sich auch für die Belange der ganzen Nachbarschaft einzusetzen. Eine schwarzhumorige Tragikomödie mit skurrilen Momenten über Einsamkeit im Alter und nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft.

Homepage und Trailer: http://www.einmannnamensove-film.de/home/

Rezension: „Filmbewertungsstelle fbw“ (18.08.2016): FBW-Pressetext. http://www.fbw-filmbewertung.com/film/ein_mann_namens_ove

Rezension: „RP-Online“ (Philipp Holstein, 07.04.2016): Dieser Miesepeter hat ein großes Herz.

http://www.rp-online.de/kultur/film/kinokritiken/ein-mann-namens-ove-rolf-lassgard-ueberzeugt-in-drama-aid-1.5885048

Digital aus der analogen Einsamkeit

Frankreich, 2016, 101 Min., Regie: Stéphane Robelin, mit: Pierre Richard, Yaniss Lespert, Fanny Valette, Stéphane Bissot, Stéphanie Crayencour. Altersempfehlung: ab 16 Jahren.

Pierre ist ein einsamer Witwer, der sich in seiner Pariser Wohnung zurückgezogen hat und mit privaten Filmaufnahmen seiner verstorbenen Frau nachtrauert. Tochter Sylvie will, dass sich ihr Vater der Welt wieder öffnet und schenkt ihm einen Computer mit Internetanschluss. Als Lehrer engagiert sie Alex, den erfolglosen Autor und neuen Freund ihrer Tochter Juliette. Nur widerwillig lässt sich der alte Griesgram auf den jungen, unmotivierten Lehrer und die digitale Welt ein. Doch als Pierre die neuen Möglichkeiten des Internet-Datings entdeckt, ist sein Lebenswillen wieder entfacht. Unter dem Pseudonym des jungen Alex und dank seiner verbalen Fähigkeiten gewinnt er das Interesse der jungen Flora aus Brüssel. Als es zum Treffen kommen soll, überredet er Alex, ihn zu vertreten. Es beginnt ein turbulentes, amouröses Verwechslungsspiel zwischen den Geschlechtern und den Generationen…

Eine moderne Variante von Cyrano de Bergerac mit einem 83-jährigen Pierre Richard in Hochform. 

Homepage und Trailer: http://www.monsieur-pierre-geht-online.de/

Rezension: „FAZ“ (Bert Rebhandl, 21.06.2017): Pierre Richard im Kino – Jeder komische Körper rennt anders. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/video-filmkritiken/monsieur-pierre-geht-online-mit-pierre-richard-in-der-filmkritik-15069460.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

Noch bis zum 31. August abstimmen!

Wahl zum Vergabebeirat 2018 – 2020

Alle Bewohnerinnen und Bewohner sind eingeladen vom 01. bis 31. August 2018 ihr Kreuz zu setzen. Gewählt wird der Vergabebeirat für den Bewohnerfonds Hasenleiser.

Eckdaten zur Wahl:

  • Der Vergabebeirat wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hasenleiser gewählt.
  • Das Mindestalter zur Stimmabgabe beträgt 15 Jahre.
  • Die Wahl findet persönlich und geheim zu den Sprechzeiten des Quartiersmanagements im Quartiersbüro Hasenleiser in der Freiburger Str. 21 statt.
  • Dort finden Sie Motivationsschreiben der aufgestellten Kandidaten.
  • Im Quartiersbüro erhalten Sie zudem Ihren Stimmzettel.
  • Eine Briefwahl ist alternativ zulässig. Auch hierfür erhalten Sie die Stimmzettel ab dem 1. August im Quartiersbüro.

 

Unsere Sprechzeiten sind

  • dienstags von 10-12 Uhr und von 15-17 Uhr,
  • mittwochs von 15-18 Uhr und
  • donnerstags von 15-17 Uhr.

 

Der Bewohnerfonds und sein Vergabebeirat

Zur Unterstützung von Aktivitäten und Projekten der Bewohnerinnen und Bewohner im Hasenleiser hat das Quartiersmanagement einen Bewohnerfonds eingerichtet.

Mit dem Bewohnerfonds wollen wir das bürgerschaftliche Engagement fördern und eine Bereicherung des Lebens im Quartier durch (zusätzliche) soziale, kulturelle oder kreativer Projekte ermöglichen.

Die Entscheidung, ob ein Projekt gefördert wird, trifft der Vergabebeirat. In regelmäßigen Treffen entscheiden die Vergabebeirats-Mitglieder, welche Projektideen für den Hasenleiser mit finanzieller Unterstützung aus dem Bewohnerfonds umgesetzt werden sollen.

Wir sind aktiv im Hasenleiser!

Unter dem Motto „Wir sind aktiv im Hasenleiser“ haben sich bei der zweiten Quartierswerkstatt engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Quartier zusammen getan. Gemeinsam will man im Stadtviertel etwas bewegen!

Entstanden sind folgende Arbeitsthemen, zu denen man sich mit der Nachbarschaft austauschen und gemeinsame Projekte umzusetzen will:

  • Begrünung / Bepflanzung entlang der Gehwege
  • Naturnahe Pflege von (öffentlichen) Grünflächen
  • Nachbarschaften stärken, z.B. durch gemeinsame Veranstaltungen
  • „Ich und mein Hund“ / Hunde und ihre Hundebesitzer im Hasenleiser
  • Sauberer Hasenleiser / „Wir wollen unseren Hasenleiser sauber halten!“
  • Verschönerung / künstlerische Gestaltung von Gebäudeflächen
  • Wohnungstausch

Wollen auch Sie eine der Projektgruppen unterstützen? Oder haben Sie weitere Themen, zu denen Sie gerne eine eigene Bewohnergruppe bilden wollen?

Kommen Sie im Quartiersbüro vorbei oder kontaktieren Sie uns per Telefon oder E-Mail. Bei dieser Gelegenheit können Sie sich die Räumlichkeiten ansehen, die Sie auch für Treffen der Projektgruppe nutzen dürfen.


Wir freuen uns sehr über die Mitarbeit der Hasenleiserinnen und Hasenleiser und sind gespannt auf die Arbeit der Projektgruppen. Natürlich steht das ganze Team des Quartiersmanagements unterstützend zur Verfügung.

Bewohnerengagement im Hasenleiser

 

Ein neues Schmuckstück im Nahversorgungszentrum

Die Umgebung soll schöner werden. Diesen Wunsch äußern Hasenleiser und Hasenleiserinnen immer wieder. Vor allem der Platz um das Nahversorgungszentrum in der Freiburger Straße wird häufig benannt. Anwohner Gustav Wödl hat Zeit und Kreativität investiert und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bereits zum Frühling hat Herr Wödl gemeinsam mit engagierten Anwohnern die Blumenbeete bepflanzt, die zuvor trostlos gewirkt haben. Nun blühen gesunde Pflanzen im Nahversorgungszentrum.

Diese werden jetzt besonders gut in Szene gesetzt, denn Herr Wödl hat kürzlich auch der nicht mehr genutzten Litfaßsäule bei den Beeten einen neuen Anstrich verpasst. Mit den Flaggen Europas bringt der neue Anstrich nicht nur Farbe ins Nahversorgungszentrum, sondern setzt auch ein Zeichen für Offenheit und Gemeinschaft.

Sehr harmonisch wirken die vielen Flaggen gemeinsam auf der Säule. Der untere Bereich der Litfaßsäule wartet nun auf andere kreative Menschen, die ihre Ideen einbringen wollen.

An den gesunden Beeten und der bunten Litfaßsäule können sich Anwohner und Anwohnerinnen nun täglich erfreuen. Auch für Schulklassen seien die Flaggen ein schönes Objekt zum Testen der  Europakenntnisse, so Gustav Wödl.

 

Engagement im Quartier

Der Hasenleiser kann engagierte Anwohner/innen gut gebrauchen. Wünschenswert wäre, wenn noch andere dem Beispiel von Herrn Wödl folgen und sich der Verschönerung ihres Umfeldes annehmen.  Das Team des Quartiersmanagement Hasenleiser steht interessierten und engagierten Menschen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Über den Bewohnerfond des Quartiersmanagements stehen jährlich 7.000 Euro für bürgergetragene Projekte zur Verfügung.

Derzeit sucht das Quartiersmanagement neue Mitglieder für den Vergabebeirat. Mitmachen können alle, die im Hasenleiser wohnen oder arbeiten und mindestens 15 Jahre alt sind. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir wollen unseren Hasenleiser sauber halten!

Frühjahrsputz – Warum gibt es die Aktion eigentlich nur einmal im Jahr?

Einmal im Jahr engagieren sich eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern am stadtweiten Frühjahrsputz in ganz Heidelberg.

Eine Woche lang putzen dann alle mit: Von den Kleinsten in den  Kindertagesstätten, Schulen und Jugendeinrichtungen bis zu den Großen in den Vereinen, Firmen und Institutionen. Vor allem auch Privatpersonen packen dann tatkräftig mit an und sammeln allerlei Müll in den Stadtteilen.

Bewohnerinnen und Bewohner des Hasenleisers stellten dem Quartiersmanagement Hasenleiser nun die Frage. „Warum macht man das eigentlich nur einmal im Jahr?“

Gemeinsam kontaktierte man daraufhin die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Heidelberg und formulierte den Vorschlag, dass Anwohnende, die sich ganzjährig für die Sauberkeit im Quartier einsetzen wollen, folgendermaßen unterstützt werden:

  • Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung stellt der Bewohnerschaft Zangen und Warnwesten ganzjährig zur Verfügung, diese können im Quartiersbüro ausgeliehen werden.
  • Darüber hinaus erhält man im Quartiersbüro rote Müllbeutel der Stadt Heidelberg.
  • Die gefüllten und gut verknoteten Müllsäcke dürfen an allen öffentlichen Mülleimern im Quartier (das sind die dunkel grauen Behälter)  abgestellt werden, wo diese von der Stadt regelmäßig entsorgt werden.

Herr Kraft von der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung begrüßt das Engagement der Bürgerinnen und Bürger und unterstützt dieses Vorhaben.

Gleichzeitig weist er daraufhin, dass es sich bei dem Müll nur um Quartiersmüll handeln dürfe wie beispielsweise Einwegbecher, Zigarettenkippen, gefüllte Hundekotbeutel, Papiertaschentücher sowie kleinerer Verpackungsmüll und Glasscherben. Privatmüll muss natürlich weiterhin über den eigenen Hausmüll entsorgt werden.

Die Bürgerinnen und Bürgern können sich auf vielfältige Weise für die Sauberkeit ihrer Stadt stark machen. Schmutzecken, Scherben oder wilde Müllablagerungen können ganz einfach per Telefon oder über die städtische App „Mein Heidelberg“ gemeldet werden. 

  • Hotline „Saubere Stadt“: 06221 58-29999 (Montag bis Donnerstag 7.30 bis 16 Uhr und Freitag von 7.30 bis 13 Uhr)
  • Die App „Mein Heidelberg“ kann kostenlos im App Store oder bei Google Play heruntergeladen werden und funktioniert auf allen IPhones und Android-Handys. Weitere Informationen gibt es unter www.meinheidelberg.de.

Bei der zweiten Quartierswerkstatt entwickelten Bewohnerinnen und Bewohner ihre eigenen Ideen für den Hasenleiser

Auch zur zweiten Quartierswerkstatt  in der Mensa der IGH am vergangenen Montag erschienen zahlreiche Interessenten. Allen gemeinsam: Der Wunsch den Hasenleiser weiter zu entwickeln und eigene Projekte zu realisieren.

Aus den Ideen, Anregungen und Wünschen der ersten Quartierswerkstatt hat die Koordinierungsstelle Soziale Stadtteilentwicklung gemeinsam mit den Fachämtern der Stadt Heidelberg sowie dem Quartiersmanagement Hasenleiser insgesamt 23 Maßnahmen formuliert, die in den nächsten Jahren durch die entsprechenden Fachämter, aber vor allem unter Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner des Hasenleisers umgesetzt werden sollen.

Beim Suppenbuffet mit Brot und Würstchen konnte man sich zu Beginn einen Überblick über die Maßnahmen verschaffen und erhielt Einblick in die Ergebnisse der Kinder- und Jugendpartizipation, die durch das Team des Quartiersmanagement in den vergangenen Wochen durchgeführt worden war.

Nach einer Vorstellung aller Maßnahmen hatten die Anwesenden genügend Zeit sich den Themen zu widmen, sich mit Vertretern der Fachämter auszutauschen und selbst Interessensgruppen zu bilden. In kleiner Runde formulierten Nachbarinnen und Nachbarn nun nächste Schritte, welche Projekte man angehen will und wie diese umgesetzt werden können. Alle Anregungen und Gedanken wurden festgehalten und werden nun wiederum aufbereitet.

Am Abend selbst bildeten sich noch nicht zu allen Maßnahmen Arbeitsgruppen. Der Maßnahmekatalog kann im Quartiersbüro ab sofort eingesehen werden und weiterhin sind alle Interessenten eingeladen Projektgruppen zu bilden.

Hierfür finden Sie hier einen Leitfaden:

Wir freuen uns sehr über die Mitarbeit der Hasenleiserinnen und Hasenleiser und sind gespannt auf die Arbeit der Projektgruppen. Natürlich steht das ganze Team des Quartiersmanagements gerne unterstützend zur Verfügung.

 

Benötigen Sie einen Raum, wo sie sich treffen können?

Hierfür können wir Ihnen die Räume des Quartiersbüros zur Verfügung stellen.

Kommen Sie im Quartiersbüro vorbei oder kontaktieren Sie uns per Telefon oder E-Mail.

Zweite Quartierswerkstatt im Hasenleiser am Montag, 18. Juni 2018 um 18:00 Uhr in der Mensa der IGH

Seit der 1. Quartierswerkstatt sind nun mehr als 2 Monate vergangen.

In der Zwischenzeit hat Koordinierungsstelle Soziale Stadtteilentwicklung gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Hasenleiser die Ideen, Vorschläge und Wünsche aus der Bürgerschaft aufgearbeitet und hieraus konkrete Maßnahmen formuliert.

Diese Ergebnisse möchten wir den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hasenleisers und allen Interessierten vorstellen und nochmals die Gelegenheit bieten, sich zu ihren Themen einzubringen.

Hierzu dient die

2. Quartierswerkstatt Hasenleiser am Montag, den 18. Juni 2018, um 18:00 Uhr,

in der Mensa der Internationalen Gesamtschule Heidelberg (IGH),
Baden-Badener Straße 14, 69126 Heidelberg,

zu der wir Sieherzlich einladen. 

Bereits ab 17:30 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, sich bei einer kleinen Stärkung ein Bild über die Maßnahmen zu machen.

Um 18:00 Uhr wird Sie Herr Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck begrüßen.

Wollen Sie die Veranstaltung im eigenen Haus oder in Ihrer Einrichtung bewerben?

Im Quartiersbüro in der Freiburger Str. 21 erhalten Sie sowohl das Plakt sowie den Flyer zur Veranstaltung . Gerne können Sie diese an Interessierte weitergeben.

Wir freuen uns auf eine weitere konstruktive Quartierswerkstatt.

 

Aufmerksam und fleißig zeigten kleine Detektive, wo es im Hasenleiser noch Verbesserungsbedarf gibt

Vergangenen Samstag, den 12. Mai, fand der Stadtteilsparziergang im Rahmen  der Aktion „Quartiers Detektive – Kinder erforschen den Hasenleiser“ statt, zu dem das Quartiersmanagement Hasenleiser (QMH) Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren eingeladen hatte. Die fleißigen Detektive ließen das Team des QMH trotz des heißen Wetters nicht im Stich. Gemeinsam besuchte man Orte, die den Kindern wichtig sind und wo es aus ihrer Sicht noch Verbesserungsbedarf gibt. Insgesamt beteiligten sich zehn Kinder zwischen acht und zwölf Jahren an der Aktion und erklärten Rebecca Ramirez, wo es ihnen bereits gut gefällt, wo sie sich unwohl fühlen und was sie alles gern verändern möchten. Der Rundweg startete am Jugendtreff und führte dann quer durchs Quartier zu verschiedenen Stationen, darunter einige Spielplätze, der Pumptrack, der Jugendhof, die IGH und noch weitere. Auch auf den Wegen zwischen den Stationen konnte viel beobachtet und angesprochen werden, wie etwa wo es an Zebrastreifen oder Mülleimern fehlt und wo die Verkehrssicherheit zu bemängeln ist. An allen Stationen wurde nach der Besprechung der Gesamteindruck der Kinder durch Ampelkarten bewertet. Damit keine Anregungen, Bedenken oder andere Anmerkungen der Kinder verloren gehen, haben die Detektive sich gegenseitig mit Diktiergeräten interviewt und alles aufgenommen, was sie in ihrer Umgebung beschäftigt. Auch viel Bildmaterial wurde gesammelt denn die Kinder haben ihre Erforschungen mit Kameras festgehalten. Am Ende der Begehung konnten sich die Quartiers-Detektive im Jugendtreff mit Waffeln stärken und erhielten eine Urkunde für ihr tolles Mitwirken.   

Das Team des QMH hat nun eine Menge Materialien zum Auswerten. Neben den Ergebnissen der ersten Quartierswerkstatt werden auch die Stimmen der Kinder am 18. Juni bei der zweiten Quartierswerkstatt präsentiert. Gemeinsam mit  Koordinierungsstelle Soziale Stadtteilentwicklung der Stadt Heidelberg lädt das QMH wieder alle Hasenleiserinnen und Hasenleiser ein und freut sich auf aktive Nachbarn, die den Hasenleiser  künftig mitgestalten wollen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Detektiven und bei den Mitarbeiter/innen des Kinder- und Jugendtreffs für die Unterstützung und hoffen, dass sich Kinder auch künftig dafür einsetzen, ihre Umgebung und Nachbarschaft aktiv mit zu gestalten. 

Hier findet man den Bericht zur Aktion „Quartiers-Detektive“ am 04. und 12. Mai 2018:

Quartiers-Detektive – Kinder erforschen den Hasenleiser am 04. und 12. Mai 2018

Das Quartiersmanagement Hasenleiser lädt Kinder von 6 -12 Jahren aus dem Hasenleiser ein, als Quartiers-Detektive ihre Umgebung zu erforschen. Dabei geht es um Orte, an denen sich Kinder oft und gerne aufhalten, aber auch um Räume, an denen sie sich unsicher fühlen oder die bei ihnen Unbehagen auslösen, etwa weil sie nicht sauber sind.

Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kinder- und Jugendtreffs Hasenleiser sowie der Stadt Heidelberg unternehmen wir mit den Kindern einen Spaziergang durch den Hasenleiser.

Wir wollen erfahren, wo sich unsere Hasenleiser-Kinder gerne aufhalten, wo lieber nicht und warum das so ist.

  • Am 04.05.2018 besprechen wir von 17 bis 18:30 Uhr gemeinsam die Route des Spaziergangs.
  • Am 12.05.2018 spazieren wir gemeinsam zwischen 15 und 18 Uhr durch den Hasenleiser und wollen erfahren: Was ist gut? Was sollte verbessert werden?

Treffpunkt ist jeweils der Kinder- und Jugendtreff im Erlenweg 5.

Nach dem Rundgang findet ein gemeinsamer Abschluss statt. Die Kinder können um 18 Uhr abgeholt werden.

Anmeldung bis 03.05.2018 beim  Quartiersmanagement Hasenleiser

Rebecca Ramirez

Freiburger Str. 21, 69126 Heidelberg

Tel.: 0 62 21 330 330

E-Mail: quartiersmanagement@hasenleiser.net