Leuchtende Schaufenster – Wer erkennt den Schriftzug?

Früh dämmert es, die Tage werden kürzen. An manchen Tagen im Dezember hilft da ein kleines Lichtlein, um es sich gemütlich zu machen.

Im Nahversorgungszentrum im Hasenleiser stimmen Lichterketten und weihnachtliche Dekorationen der Ladenbesitzer*innen uns beim Einkauf auf ein bisschen Gemütlichkeit ein.

Dieses Jahr leuchten im Dezember bis Weihnachten in allen Schaufenstern der Geschäfte in der Freiburger Straße 21 – 23 insgesamt zehn Buchstaben. Diese bilden gemeinsam einen Schriftzug.

Wer kann erkennen, was dort steht?

 

Die Leucht-Buchstaben werden  gefördert aus Mitteln des Bewohnerfonds Hasenleiser. Der Fonds wird durch die Stadt Heidelberg und durch Nichtinvestive Mittel der Städtebauförderung (NIS) getragen.

Interkulturelles Theaterprojekt startet am 4. Dezember im Quartiersbüro

Du bist mindestens 18 Jahre alt, kulturinteressiert und hast Lust Theater zu spielen?

Dann bist du bei uns genau richtig! Die drei angehenden Theaterpädagog*innen Alex, Sarya und Wail, starten ein neues Theaterprojekt indem Menschen aus verschiedener Herkunft zusammenkommen.

Es kommt nicht darauf an, ob du Erfahrung im Theaterspielen hast, ein bisschen Neugier reicht. Um dich selbst davon zu überzeugen, laden Alex, Sarya und Wail herzlich zu Schnupperproben ein.

Schnupperproben finden kostenlos und ungezwungen am 4. und 11. Dezember jeweils um 19.45 Uhr im Quartiersbüro Hasenleiser statt.

 

Kontakt und Anmeldung unter: sarah.pruhs@web.de

Adresse: Freiburger Straße 21. 69126 Heidelberg

Stammtisch im Hasenleiser am 11. Dezember

WIR…

das sind aktive Bewohnerinnen und Bewohner des Hasenleisers, die wir uns regelmäßig treffen.

Unser nächstes Treffen findet statt am Mittwoch, 11. Dezember um 19.00 Uhr im Restaurant AMICI, Erlenweg 22, 69126 Heidelberg.

In geselliger Runde wollen wir…

… unsere Nachbarschaft besser kennen lernen.

… uns über Themen austauschen, die unsere Nachbarschaft betreffen.

… gemeinsam aktiv sein und im Quartier etwas bewegen.

Interesse?

Kommt vorbei!

Kunst findet statt – Nächstes Treffen am Montag, 18. November im Quartiersbüro

Bunt ist sie geworden, die Mauer am Hospital-Gelände in der Freiburger Straße. Im Oktober haben sich ca. 25 Personen mächtig ins Zeug gelegt und ein vielfältiges Graffiti-Kunstwerk gestaltet. Kinder, Jugendliche, junge Mütter und Väter, Ältere Menschen, viele viele viele Sprühdosen und ein sonniger Herbstsamstag waren die besten Voraussetzungen für ein kreatives Miteinander. Mit professioneller Hilfestellung von Ron und Ninos –  zwei Heidelberger Künstlern – ist nun ein weiteres Kunstwerk im Quartier entstanden.

Unterstützt wird das Projekt vom Bewohnerfonds Hasenleiser und durch die Heidelberger Partnerschaft für Demokratie, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch den Bewohnerfonds Hasenleiser.

WIE GEHT ES WEITER?

Alle, die noch mehr davon wollen – ob selbst künstlerisch aktiv sein oder nur mitreden und mitplanen – sind herzlich eingeladen zum ersten Besprechungstermin der Gruppe „Kunst findet statt!“ am Montag, 18. November um 18.00 Uhr im Quartiersbüro, Freiburger Str. 21. In einem Ideenaustausch knüpfen wir an die Ergebnisse des Kunst-Spaziergangs im September an und wollen gemeinsam überlegen und planen, welches Kunst-Projekt wir als nächstes starten!

Bunt statt grau: Inklusives Kunstprojekt verschönert Hasenleiser

  • Künstler der Lebenshilfe Heidelberg und Schüler der Waldparkschule gestalteten Fassadenwände
  • Zusammenarbeit mit dem Street-Art-Künstler BUJA setzte kreative Potenziale frei

Wo gibt es im Quartier Hasenleiser Flächen, die künstlerisch gestaltet werden können? Wo kann Kunst für alle sichtbar gemacht werden? Diesen Fragen gingen die Teilnehmer eines vom Quartiersmanagement Hasenleiser organisierten Stadtteilspaziergangs nach, bei dem neue Flächen für öffentliche Kunst erkundet wurden. Eine der Stationen: die neu bemalte Außenwand der Heidelberger Werkstätten in der Freiburger Straße, an der die Idee der künstlerischen Aufwertung des Quartiers schon Realität geworden ist.  

Hier konnten sich die Teilnehmer ein eigenes Bild von einem inklusiven Kunstprojekt der Lebenshilfe Heidelberg machen, das gemeinsam mit dem Street-Art-Künstler René Burjack, genannt BUJA, umgesetzt wurde. Gemeinsam mit über 20 Schülern der Waldparkschule haben Künstler mit Behinderung, die in den Heidelberger Werkstätten arbeiten, die zur Freiburger Straße zeigende Werkstatt-Außenwand sowie mehrere Fassadenwände der Waldparkschule mit großflächiger Malerei verschönert. Mit dem Kunstprojekt wurde ein Startpunkt gesetzt für die Idee eines bunteren Hasenleisers, die in den kommenden Jahren weiter vorangetrieben werden soll.

Gemeinsames Schaffen und Austausch im Mittelpunkt

Die Entwürfe zur Gestaltung der Fassaden wurden von allen Projektteilnehmern gemeinsam  ausgearbeitet. In mehreren Tagesworkshops wurden dann in gemischten Gruppen an den unterschiedlichen Standorten die ehemals tristen Wände in peppige Kunstwerke verwandelt.

Neben der eigentlichen Gestaltung der Flächen standen in dem Projekt vor allem auch der Austausch und die Begegnung der Teilnehmer untereinander im Mittelpunkt. An der Waldparkschule wird die Inklusion von Schülern mit und ohne Behinderung auch im regulären Schulalltag großgeschrieben. Das Kunstprojekt bot den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, die allesamt die achte Klasse besuchen, eine gute Gelegenheit, diese Erfahrungen beim gemeinsamen Planen und Malen noch weiter auszubauen und zu vertiefen.  

 

Anerkennung für die Teilnehmer mit Behinderung

Die Künstler der Lebenshilfe, die bei der Aktion dabei waren, sind allesamt im Bereich lebensKUNST aktiv, in dem die Lebenshilfe Heidelberg ihre künstlerischen Aktivitäten bündelt. „Gerade für die Künstler mit Behinderung ist es immer ein besonderes Erlebnis, ihr Wirken in die Gesellschaft hinein zu tragen“, erklärt die Kunsttherapeutin Barbara Schmidt, die das Projekt seitens der Lebenshilfe koordinierte, Hierbei erleben sie Anerkennung und neue Begegnungen mit Menschen aus allen Lebensbereichen und können ihrer Umwelt zeigen, was in ihnen steckt an Kreativität, Ideen und Talenten. Daher arbeiten die Künstler der Lebenshilfe auch mit weiteren Kooperationspartnern wie zum Beispiel der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zusammen und präsentieren ihre Werke regelmäßig in regionalen und überregionalen Ausstellungen.

Das Gemeinschaftsprojekt der Lebenshilfe Heidelberg und der Waldparkschule wurde mit einer Fördersumme von 1.600 Euro durch den Bewohnerfonds Hasenleiser unterstützt.

 

Dieser Artikel wurde  von der Lebenshilfe verfasst und freundlicher Weise dem Quartiersbüro zur Verfügung gestellt.

 

PRESSEKONTAKT der Lebenshilfe:

Katrin Kanellos

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Lebenshilfe Heidelberg e.V.

Tel.: (06221) 339 23-13

E-Mail: katrin.kanellos@lebenshilfe-heidelberg.de

 

 

Über die Lebenshilfe Heidelberg e.V.:

Am 11. April 1961 wurde die Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind e. V. Ortsvereinigung Heidelberg gegründet. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig und als gemeinnützig anerkannt. Seine Aufgabe ist es, alle Maßnahmen und Einrichtungen zu fördern, die eine wirksame Lebenshilfe für Menschen aller Altersstufen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und ihre Angehörigen bedeuten. Etwa 800 Menschen vor allem aus der Stadt Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis profitieren vom Beratungs-, Betreuungs- und Versorgungsnetz der Lebenshilfe Heidelberg – in den integrativen Kindergärten Pusteblume, bei den Heidelberger Werkstätten, beim Wohnverbund oder bei den Offenen Hilfen.

Lauftreff

Der Lauftreff findet jeden Freitag um 18 Uhr statt und startet auf der Sportanlage im Erlenweg.

Liebe Lauffreunde,

Nach dem Motto „zusammen läuft’s sich’s besser“ wollen wir uns gemeinsam fit halten.

Wir sind Läufer/innen aus dem Gesundheits/Breitensportbereich und demnach keine leistungsorientierten Läufer/innen. Eine Grundfitness ist für die Teilnahme aber vorteilhaft.

Wer also bis jetzt alleine seine Runden gedreht hat oder wem die Motivation fehlt regelmäßig die Laufschuhe anzuziehen, ist hier genau richtig. Durch ein moderates, abwechslungsreiches Lauftraining achten wir nicht nur auf die gesundheitlichen Vorteile des Laufens, sondern auch auf die persönliche Leistungssteigerung.

Der Eckpfeiler des Trainings bildet der Dauerlauf. Dadurch werden die Grundlagen der sogenannten aeroben Ausdauer gesetzt. Da es beim Laufsport um mehr geht als bloß die Laufschuhe anzuziehen und los zu laufen, ist die Verbesserung des Laufstils/der Lauftechnik ein integrierter Bestandteil.

Kräftigungs- und Stretchingübungen runden das Lauftraining ab. Der Ehrgeiz darf auch nicht ganz fehlen, deshalb nehmen wir an ausgewählten Laufveranstaltungen teil.

Interesse geweckt?

Dann komm und trainiere mit uns.

Das Training findet jeden Freitag um 18 Uhr statt und startet auf der Sportanlage im Erlenweg

Natürlich kannst du dich vorab erst einmal informieren und um sicher zu gehen, dass das Training (z.B. wetterbedingt) stattfindet, schreibe einfach eine E-Mail an ruben.kelle@gmx.net.

Onlinebefragung Energetisches Quartierskonzept – verlängert bis 10. August

Wie Energie wirkungsvoller genutzt werden kann und welche Einsparmöglichkeiten es im Hasenleiser gibt, darum geht es im neuen Projekt „Energetisches Quartierskonzept Hasenleiser“.

Als Mieter*in, Wohnungseigentümer*in oder Hausbesitzer*in im Hasenleiser sind Sie herzlich eingeladen, an der Online-Befra­gung teilzunehmen.

Hier gelangen Sie zur Befragung:

Gerne möchten wir von Ihnen erfahren, wie Sie die den energetischen Zustand Ihres Gebäudes einschät­zen, was Sie von der Verkehrsituation im Hasenleiser halten und vor allem, welche Anregungen Sie uns mit­ geben wollen.

Auch wenn Sie selbst nicht in Ihrem Haus oder Ihrer Eigentumswohnung im Hasenleiser wohnen, ist uns Ihre Meinung wichtig.

Bitte füllen Sie für jede eigene Wohnung bzw. für jedes eigene Gebäude einen gesonderten Fragebogen aus.

Die Befragung läuft bis 10. August 2019

Mehr Informationen zum Projekt „Energetisches Quartierskonzept Hasenleiser“ finden Sie hier.

Nachbarschaft macht Hasenleiser! Zweites Nachbarschaftsgespräch

Liebe Nachbar*innen,

was bedeutet für Sie Nachbarschaft?

Antworten auf diese Frage und weitere Fragen zum Thema Nachbarschaft fanden wir vor dem Alten Rathaus in Rohrbach.

Am Donnerstag, 25. Juli, fand dort das zweite Nachbarschaftsgespräch unter dem Titel

„Nachbarschaft macht Hasenleiser! Eine Hand wäscht die andere. Dialog und Tausch von nachbarschaftlichen Hilfeleistungen zwischen Jung und Alt“ statt.

Unter schattenspendenden Pavillons fand eine kleine nette Runde zusammen. Zunächst stellten drei Gäste sich und ihr nachbarschaftliches Engagement vor. So lernten alle Anwesenden das Seniorenzentrum Rohrbach-Hasenleiser, das Collegium Academicum und die Initiative Über den Tellerrand kennen und bekamen lebhafte Einblicke durch die Vertreter*innen.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit beim Speed Dating seine direkten Tischnachbar*innen in kurzen Dialogen etwas näher kennen zu lernen und sich auch darüber auszutauschen, wie Nachbarschaft durch eigenes Engagement gestärkt werden kann. In mehreren Runden, in denen so manche*r den Platz wechseln musste, tauschten wir uns zu folgenden Fragen aus:

  • Was bedeutet für Sie gute Nachbarschaft?
  • Toleranz und Vielfalt – Bei Ihnen in der Nachbarschaft ein Thema?
  • Welche Art von Verhältnis haben Sie zu Ihren Nachbarn?
  • Engagieren Sie sich bereits? Wie?
  • Welche Hilfe suchen Sie? Welche Unterstützung können Sie geben?

Antworten wurde viele gefunden und zum Abschluss zusammengetragen (siehe Foto). Eine wesentliche Aussage: „Ohne eigenes Engagement passiert nichts.“

Auch wir vom Amt für Chancengleichheit, von Mosaik Deutschland e.V.  und vom Quartiersbüro Hasenleiser sind dieser Meinung und freuen uns darüber, genau das gestern Abend erlebt haben zu dürfen:

Eine Gruppe engagierter Nachbar*innen, die gerne miteinander in einen offenen Dialog treten und sich gegenseitig unterstützen!

Wir bedanken uns herzlich bei den Impulsgebern, den Gästen für die engagioerte Teilnahme sowie dem Stadtteilverein Rorbach für die zur Verfügungstellung des Alten Rathaus.

Wir sind bereits gespannt auf das nächste Nachbarschaftgespräch im September.

Insgesamt werden dieses Jahr vier Nachbarschaftsgespräche im Hasenleiser und Rohrbach durchgeführt.

Das Ziel ist es, die Menschen im Stadtteil ins Gespräch zu bringen über Voraussetzungen und Wünsche für ein friedliches und inklusives nachbarschaftliches Zusammenleben in Vielfalt und Toleranz.

Die Nachbarschaftsgespräche werden auf Antrag des Amtes für Chancengleichheit durch die Allianz für Beteiligung, das Staatsministerium Baden-Württemberg und das Ministerium für Soziales und Integration gefördert.

Unser Quartiersfilm „Wir im Hasenleiser. Atmosphärische Eindrücke im Quartier“ ist online!

Das Quartiersmanagement Hasenleiser hat in 2018 unter Beteiligung von BewohnerInnen des Quartiers und unter Leitung von Sarah Labusga einen Quartiersfilm mit dem Titel „Wir im Hasenleiser. Atmosphärische Eindrücke im Quartier“ erstellt.

 

DER FILM
Wie ist die Atmosphäre in deinem Quartier?
Dieser Frage nachgehend, beschäftigen sich acht BewohnerInnen mit ihrem direkten Wohnumfeld. Und zwar alle mit einer eigenen Kamera in der Hand. Individuelle Videoaufnahmen zeigen verschiedene Orte im Hasenleiser. Sie geben einen Eindruck davon, wie verschiedene Orte im Quartier wahrgenommen wurden und werden.
Im Film entfalten sich unterschiedliche Perspektiven und es werden individuelle Blicke auf den Hasenleiser sichtbar.

 

DIE GRUPPE
Von September bis Dezember 2018 haben sich die ProtagonistInnen unter Anleitung von Sarah Labusga in einem partizipativen Filmprojekt mit dem Hasenleiser auseinandergesetzt.
Eingebettet in mehrere Gruppentreffen fand ein Austausch über den Hasenleiser, Atmosphären im Quartier und filmisches Arbeiten statt. Mitgemacht haben BewohnerInnen im Alter von 10 – 68 Jahren. Manche leben schon das ganze Leben, andere erst seit kurzer Zeit im Hasenleiser.

 

DAS PROJEKT
Das Projekt wurde durch den Diözesan-Caritasverband Freiburg aus Mitteln der Caritas-Sammlung unterstützt und im Rahmen der Arbeit des Quartiersmanagements Hasenleiser realisiert. Es ist Teil einer Masterarbeit, die im Fach Geographie an der Universität Heidelberg eingereicht wurde.

 

FILMPREMIERE
Erstmalig wurde der Quartiersfilm bei der Filmpremiere am 24. Juni 2019 einem breiten Publikum im Hasenleiser gezeigt.