„Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen…“ – Ein Rückblick auf die Weihnachtswunschbaumaktion und das Weihnachtssingen im Hasenleiser

Es weihnachtet im Hasenleiser! In diesem Jahr wurde in dem Quartier wieder eine besondere Aktion ins Leben gerufen: Die Weihnachtswunschbaumaktion, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinderwünsche zu erfüllen und ein Lächeln auf die Gesichter der Jüngsten zu zaubern.

102 Geschenk-Wünsche hingen am Weihnachtswunschbaum im Büro des Quartiersmanagements Hasenleiser in Rohrbach, das vom Caritasverband Heidelberg betrieben wird. Alle Interessierten waren eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen, indem sie einen Wunsch erfüllten.

Dass auch dieses Jahr wieder alle Wünsche erfüllt werden konnten, ermöglichte die Bereitschaft von 42 Geschenke-Pat*innen und 29 Spender*innen, die sich an der Aktion beteiligten. Neben dem Erfüllen der Wünsche wurden Spenden in Höhe von 1300 Euro gesammelt. Mit den Spendengeldern wurden die übrig gebliebenen Wünsche erfüllt.

In enger Zusammenarbeit mit den Sozialarbeiter*innen der Primar- und Orientierungsstufe der Internationalen Gesamtschule, der Eichendorffschule und des Kinder- und Jugendtreffs Hasenleiser sowie den Erzieher*innen der Städtischen Kindertageseinrichtung Breisacher Weg wurde die Aktion zum fünften Mal durchgeführt. Pünktlich vor Weihnachten konnten die Geschenke mit engagierten Ehrenamtlichen verpackt und an die 102 Kinder übergeben werden.

Um die festliche Stimmung weiter zu heben, fand neben der Wunschbaumaktion das Weihnachtssingen am Nachmittag des 13. Dezembers vor der Kirche der St. Thomas Gemeinde statt. Mit warmen Getränken und Gebäck erfüllten bekannte Weihnachtslieder, gesungen von Karl-Heinz Krestyn, den Raum und luden die bis zu 60 Anwesenden zum gemeinsamen Singen ein.

Die Ehrenamtlichen der „Aktiv im Hasenleiser-Gruppe“, die die Aktion geplant und umgesetzt haben sind sich sicher, dass die Weihnachtsaktionen im Hasenleiser nicht nur den Kindern Freude bereitet haben, sondern auch die Gemeinschaft stärkten.

Es wurde deutlich, dass Weihnachten nicht nur eine Zeit des Schenkens ist, sondern auch eine Gelegenheit, zusammenzukommen und zu feiern.

Rohrbacher Kinderreporter*innen fragen nach…

Wie funktioniert eigentlich so ein Weihnachtsmarkt? 

Ein Interview mit Christian Multerer dem 2. Vorsitzenden des Stadtteilvereins Rohrbach.

Es ist Samstagnachmittag und wir Rohrbacher Kinderreporterinnen begeben uns in das dichte Getümmel. In Rohrbach ist, wie jedes Jahr, am ersten Adventswochenende Weihnachtsmarkt. Es riecht nach Popcorn und Punsch. Viele bunte Stände stehen auf dem Rathausplatz. Wir fragen uns, wer steckt eigentlich hinter so einem Weihnachtsmarkt? Ob das wohl viel Arbeit ist? Wir haben für euch einmal nachgefragt und Christian Multerer vom Stadtteilverein Rohrbach interviewt.

Hallo Herr Multerer was ist eigentlich ein Stadtteilverein?

Der Stadtteilverein ist zunächst mal ursprünglich ein Stück weit dafür da Tradition zu bewahren, Brauchtum zu pflegen und zu fördern. 
Mittlerweile ist es ein bisschen mehr als das. Der Stadtteilverein will auch für die Moderne stehen. Zum Beispiel auf der Kerwe den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben in einer Disco zu tanzen, politische Veranstaltungen organisieren und vieles weitere. 
Ein Stück weit wollen wir aber auch ein Bindeglied zwischen uns allen hier in Rohrbach und der Stadt sein. Insofern haben wir sehr vielfältige Aufgaben und sind lange nicht mehr nur das, für das wir mal begonnen haben zu kämpfen. Das ist immer noch unsere Aufgabe, aber eben nicht unsere alleinige.

Wieviel Aufwand ist es einen Weihnachtsmarkt zu organisieren und wie lange dauert so etwas?

Im Prinzip muss man sich das ganze Jahr mit dem Weihnachtsmarkt beschäftigen. Vor dem Weihnachtsmarkt ist nach dem Weihnachtsmarkt und umgekehrt. Das heißt, wenn der Weihnachtsmarkt abgeschlossen ist, dann besprechen wir, wie hat uns der Weihnachtsmarkt gefallen, was müssen wir vielleicht besser machen und bereiten unmittelbar den Weihnachtsmarkt für das kommende Jahr vor. Dann trifft man sich mehrfach unter dem Jahr, bis es dann endlich so weit ist. Dann erfolgt der Aufbau, der Verkauf, der Abbau. Dieses Jahr stehen auf unserem Markt fast 30 Stände. Man muss also das ganze Jahr Weihnachten planen, nicht nur zwei Tage lang.

Kostet das Geld?

Ja, das kostet viel Geld, aber wir haben von der Stadt Zuschüsse, die uns viel ermöglichen und dann ist es ja so, dass der Weihnachtsmarkt ein Zusammenschluss von ganz vielen Vereinen ist und jeder Verein kümmert sich ein Stück weit um sich selbst. Insofern müsste man das jeden einzelnen Verein fragen, wieviel er dafür ausgibt und wieviel er da einnehmen möchte. Der Stadtteilverein macht es gerne, weil er die Einnahmen am Ende des Tages für einen guten Zweck spendet.

Kann auch etwas schief gehen?

Das Planen unseres Weihnachtsmarktes ist eine großartige und erfüllende Aufgabe, aber ja, es gibt auch viele Dinge, die schiefgehen können. Schlechtes Wetter zum Beispiel kann die Atmosphäre beeinträchtigen. Oder wenn kurzfristig Helfer ausfallen, die fest eingeplant waren, dann muss man schnell handeln. Oder wenn man sich bei den Essens- und Getränkebedarfen verkalkuliert. Oder es kommt ein angekündigter Aussteller nicht. Dieses Jahr wollten wir so gerne ein Kinderkarussell aufstellen. Leider hat uns der Betreiber wenige Stunden vor der Eröffnung einfach abgesagt.

Wie viele Menschen braucht man für einen Weihnachtsmarkt?

Ich habe sie nicht gezählt. Aber wenn ich schätzen soll, würde ich sagen, dass hier etwas mehr als hundert ehrenamtliche Leute aktiv sind. Mit euch Reporterinnen und den vielen Kindern, welche ihre Eltern unterstützen, sind es noch viel mehr.
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Darf da jeder mit machen?

Natürlich kann jeder mitmachen! Wir freuen uns sehr über jeden Interessenten. Es gibt zahlreiche Überlegungen, den Markt weiterzuentwickeln und auszubauen. Neue Ideen und kreative Köpfe sind immer willkommen. Besonders freuen wir uns, wenn die Ideengeber auch aktiv werden und ihre Konzepte selbst umsetzen möchten. Also, jeder ist herzlich eingeladen, sich zu beteiligen!

Was magst du besonders am Weihnachtsmarkt?

Bei mir beginnt die Weihnachtszeit immer mit dem Weihnachtsmarkt. Wenn es ein Tag wie heute ist mit tollem Wetter, keinem Regen und eine so schöne vorweihnachtliche Stimmung ist, mag ich das sehr.

fips – Neue Mobilität in Heidelberg

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) erweitert das öffentliche Verkehrsangebot in Heidelberg mit fips, einem flexiblen, individuellen Personenshuttle. Das Besondere: fips ist kein Ersatz für bestehende Linien, sondern ergänzt das Netz und bietet eine bequeme, umweltfreundliche Alternative für Fahrten in den Randgebieten der Stadt. fips ist derzeit in den drei Heidelberger Stadtteilen Schlierbach, Ziegelhausen und Rohrbach verfügbar. Es ergänzt das Verkehrsnetz in einzelnen Stadtteilen und Bezirken am Stadtrand und schafft täglich zusätzliche, bequeme Verbindungen im Zeitraum von 5 Uhr bis 1:15 Uhr des Folgetages.  
 
Die elektrischen Kleinbusse fahren ohne festen Fahrplan und ohne feste Haltestellen. Fahrgäste rufen das Shuttle ganz einfach über die fips-App oder telefonisch an – und werden dort abgeholt, wo sie sich gerade befinden. So sparen Sie sich den Weg zur nächsten Haltestelle und kommen komfortabel ans Ziel, ob zum Supermarkt, Arzt oder Bahnhof. Der Service ist besonders flexibel und intelligent: Mehrere Fahrgäste, die in dieselbe Richtung wollen, können gemeinsam fahren. Barrierefreiheit wird großgeschrieben: Mit elektrischen Schiebetüren und umgerüsteten Fahrzeugen für Rollstuhlfahrer ist fips für alle zugänglich.Für die Nutzung benötigen Sie lediglich ein gültiges VRN-Ticket oder eine Jahreskarte. Zahlungen erfolgen bequem über die App.  
 
Starten Sie in eine neue Mobilität – einfach, flexibel und umweltfreundlich mit fips.  
 
Alle Informationen zu fips finden Sie unter http://www.rnv-online.de/fips

Jobfrühstück im Hasenleiser

Für alle Personen ab 18 Jahren und ohne Arbeit veranstalten wir im Rahmen des Projektes BIWAQ (Unterstützung bei der Arbeitssuche für Menschen vor allem aus dem Hasenleiser, aber auch aus anderen Stadtteilen) ein Jobfrühstück

Im Januar findet kein Frühstück statt. Sichert euch gerne schon jetzt den Termin für Februar: 

Das nächste Jobfrühstück findet am 03. Februar von 09:30 – 11 Uhr  im Quartiersmanagement Hasenleiser (Freiburger Str. 21, Heidelberg) statt. Es ist kostenlos und man kann hier Fragen stellen, Kontakte knüpfen und sich mit Gleichgesinnten austauschen.

Kommen sie ganz unverbindlich vorbei!
Wir freuen uns auf Sie!

Heiligabend nicht allein feiern

Heiligabend nicht allein feiern 🎄
 
Die Ehrenamtlichen Marlene und Gustav Wödl und das Rohrbacher Seniorenzentrum laden alle am 24. Dezember von 17-20 Uhr Uhr ins Seniorenzentrum Rohrbach (Baden-Badener Str. 11) ein, die Weihnachten gerne gemeinsam feiern möchten.
 
Ob Jung, ob alt, ob allein oder als Paar – Alle Menschen sind willkommen!
 
Bei Tee und Gebäck werden Weihnachtslieder mit musikalischer Begleitung gesungen und Weihnachtsgeschichten erzählt. Nach geselligem Austausch folgt eine Bescherung. 🎁
 
Anmeldung zur Teilnahme unter Tel.: 06221 334540 oder 06221 3339774

Einladung zum Mitmachen bei der Umfrage der Hochschule Fresenius zum Hasenleiser!

Wir, eine kleine Gruppe Studenten der Hochschule Fresenius in Rohrbach, möchten zusammen mit dem Quartiersmanagement Hasenleiser erreichen, dass das Quartiersmanagement noch passgenauer auf die Wünsche und Bedürfnisse von Bewohner*innen eingehen kann, um weiter daran werkeln zu können, den Hasenleiser zu einem Wohlfühlort für alle zu machen!
 
Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr die 9 kurzen Fragen des angehängten Fragebogens ausfüllt. Dadurch bekommen wir ein gutes Bild davon, was im Hasenleiser noch fehlt oder wie bereits stattfindende Angebote besser kommuniziert werden können. Die Teilnahme erfolgt selbstverständlich anonym!

Ihr könnt den Fragebogen entweder direkt auf dem Dokument ausfüllen und an das Quartiersbüro zurückschicken/vor Ort abgeben, oder auf den untenstehenden Link für die Online-Umfrage klicken!

Hier findet ihr den Link für die Online-Umfrage

Hier findet ihr den Fragebogen zum Ausdrucken
 
Wenn ihr darüber hinaus noch über Eure Erfahrungen im Hasenleiser berichten wollt: Schickt uns gerne Eure Gedanken an quartiersmanagement@hasenleiser.net
 
Wir freuen uns über Eure Unterstützung. Vielen Dank!

Freundliche Grüße von
 
Marielies Stegemann, Leonie Kipfstuhl, Leonie Florian, Johanna Hering, Anastasia Metzger, Julius von Ehrenwall

Weihnachts-Singen vorm Tannenbaum – für Groß und Klein!

Lasst uns froh und munter sein, und uns recht von Herzen freu`n…

Genauso wollen wir uns gemeinsam mit euch in die Weihnachtszeit einstimmen. So laden wir Groß und Klein zum traditionellen Weihnachtsbaumsingen ein.

Am Freitag, 13. Dezember um 15:30 Uhr singen wir in vorweihnachtlicher heimeliger Stimmung Lieder am Weihnachtsbaum an der Kirche der St. Thomas Gemeinde (Freiburger Straße 4). Um den Nachmittag gemeinsam ausklingen zu lassen, könnt Ihr nach dem Singen noch einen Kinderpunsch oder einen Glühwein trinken.

Die Ehrenamtsgruppe „Aktiv im Hasenleiser“ bereitet kleine Geschenke für alle Kinder vor. Die Veranstaltung ist für alle kostenlos.

Seid dabei und singt mit uns – Wir freuen uns auf euch!

Yoga im Hasenleiser

Liebe Bewohner*innen des Hasenleisers, 

immer Montags und Mittwochs findet ab 17:30 Uhr Yoga mit einer Yoga-Lehrerin im Quartiersmanagement Hasenleiser (Freiburger Str. 21) statt. Die Schwierigkeitsstufen sind Anfänger bis leicht Fortgeschritten. Man kann auch auf einem Stuhl mitmachen. 

Yogamatten, Decken, Kissen gibt es im QMH vor Ort. Der Kurs ist kostenlos.

Hast du Lust mitzumachen?
Melde dich gerne vor deiner ersten Stunde bei uns im QMH unter Quartiersmanagement@hasenleiser.net oder unter 06221 330330 an.

Rückblick: Der Medienbus vom Zentrum für Inklusion im Hasenleiser

Medienbildung für alle Generationen in der Eingeloggt!-Woche von Heidelberg

Wie funktionieren eigentlich WhatsApp, Telegram oder Signal? Was tun, wenn ich meine Mails einfach nicht auf dem Smartphone finde? Wo ist die Datei hin, die ich doch gerade erst heruntergeladen habe? Wie klappt das am besten mit dem E-Paper der Lieblingszeitung? Wie finde ich die schnellste Bahn- oder Busverbindung über die RNV-App? Und wo bekomme ich diese App überhaupt her? 

Fragen, die sich viele Nutzerinnen und Nutzer von Handy, Smartphone und Computer, ob jung oder alt, ob mit oder ohne Behinderung, sicherlich häufig stellen. Und nicht immer liegt die Antwort direkt auf der Straße. Doch der Medienbus schaffte hierfür die Lösung und kam vom 12.11.-14.11.24 in den Hasenleiser.

In einem umgebauten und medial voll ausgestatteten Linienbus wurden Fragen rund um die Themen Handy und Smartphone, Computer und Internet oder Soziale Medien direkt geklärt. Das Medienbus-Team besteht aus Menschen mit Behinderungen, die gemeinsam mit medienpädagogisch geschulten Betreuerinnen und Betreuern sowie Ehrenamtlichen Hilfestellungen bei Fragen leisten und Schulungen rund um die wichtigsten Medien- und Technik-Themen durchführen.
 
In Kooperation mit dem Seniorenzentrum Rohrbach des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche Heidelberg , dem Amt für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg und dem Quartiersmanagement Hasenleiser des Caritasverbands Heidelberg kam der Medienbus während der Heidelberger Eingeloggt!-Woche nach Rohrbach in den Hasenleiser.

Das Angebot war nicht nur kostenlos, sondern auch barrierefrei, sodass alle Interessierten teilnehmen konnten. Neben dem offenen Angebot, in dem man vorbeikommen und alle Fragen stellen konnte, gab es zudem tägliche Kurse mit verschiedenen Schwerpunkten. Die Kursinhalte umfassten wichtige Themen wie Telefonieren und Kontakte speichern, Datenschutz, Handysucht sowie die Nutzung von WhatsApp und Internet. Diese Vielfalt an Themen stellte sicher, dass für jeden etwas dabei war und die Teilnehmenden ihre digitalen Fähigkeiten erweitern konnten.

Die Resonanz auf das Angebot im Hasenleiser war durchweg positiv. Die Plätze waren schnell belegt und die Bewohnerschaft zeigte sich begeistert von der Möglichkeit, ihre Fragen rund um die digitale Welt zu klären. Die kompetenten und gut ausgebildeten Medienpädagogen vor Ort standen den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Seite. „So konnte nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden“ sind sich die Kooperationspartner sicher. „Es ist schön zu sehen, wie Menschen unterschiedlichen Alters zusammenkommen, um voneinander zu lernen und sich auszutauschen“. Das Projekt hat gezeigt, wie wichtig Medienbildung in der heutigen Zeit ist und dass sie für alle zugänglich sein sollte.