Unsere Rohrbacher Kinderreporter*innen haben ihre erste Zeitung gedruckt!

In „Nachgefragt“ können alle, die Lust haben, nachlesen, was die Reporter*innenkinder seit ihrer Gründung so getan haben. Sie liegt in den Grundschulen, im Quartiersmanagement, im Buchladen und an manch anderer Stelle in Rohrbach aus. Natürlich bekommen die Kinder sie kostenlos. Wir freuen uns über Rückmeldungen, Ideen und Kinder, die Lust haben, mitzumachen. Natürlich sind auch Erwachsene willkommen, die uns ein wenig unterstützen wollen.

Bei Fragen, Rückmeldungen oder Interesse meldet euch einfach unter: Rohrbach@kinderbeauftragte-heidelberg.de

„Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen…“ – Ein Rückblick auf die Weihnachtswunschbaumaktion und das Weihnachtssingen im Hasenleiser

Es weihnachtet im Hasenleiser! In diesem Jahr wurde in dem Quartier wieder eine besondere Aktion ins Leben gerufen: Die Weihnachtswunschbaumaktion, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinderwünsche zu erfüllen und ein Lächeln auf die Gesichter der Jüngsten zu zaubern.

102 Geschenk-Wünsche hingen am Weihnachtswunschbaum im Büro des Quartiersmanagements Hasenleiser in Rohrbach, das vom Caritasverband Heidelberg betrieben wird. Alle Interessierten waren eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen, indem sie einen Wunsch erfüllten.

Dass auch dieses Jahr wieder alle Wünsche erfüllt werden konnten, ermöglichte die Bereitschaft von 42 Geschenke-Pat*innen und 29 Spender*innen, die sich an der Aktion beteiligten. Neben dem Erfüllen der Wünsche wurden Spenden in Höhe von 1300 Euro gesammelt. Mit den Spendengeldern wurden die übrig gebliebenen Wünsche erfüllt.

In enger Zusammenarbeit mit den Sozialarbeiter*innen der Primar- und Orientierungsstufe der Internationalen Gesamtschule, der Eichendorffschule und des Kinder- und Jugendtreffs Hasenleiser sowie den Erzieher*innen der Städtischen Kindertageseinrichtung Breisacher Weg wurde die Aktion zum fünften Mal durchgeführt. Pünktlich vor Weihnachten konnten die Geschenke mit engagierten Ehrenamtlichen verpackt und an die 102 Kinder übergeben werden.

Um die festliche Stimmung weiter zu heben, fand neben der Wunschbaumaktion das Weihnachtssingen am Nachmittag des 13. Dezembers vor der Kirche der St. Thomas Gemeinde statt. Mit warmen Getränken und Gebäck erfüllten bekannte Weihnachtslieder, gesungen von Karl-Heinz Krestyn, den Raum und luden die bis zu 60 Anwesenden zum gemeinsamen Singen ein.

Die Ehrenamtlichen der „Aktiv im Hasenleiser-Gruppe“, die die Aktion geplant und umgesetzt haben sind sich sicher, dass die Weihnachtsaktionen im Hasenleiser nicht nur den Kindern Freude bereitet haben, sondern auch die Gemeinschaft stärkten.

Es wurde deutlich, dass Weihnachten nicht nur eine Zeit des Schenkens ist, sondern auch eine Gelegenheit, zusammenzukommen und zu feiern.

Rohrbacher Kinderreporter*innen fragen nach…

Wie funktioniert eigentlich so ein Weihnachtsmarkt? 

Ein Interview mit Christian Multerer dem 2. Vorsitzenden des Stadtteilvereins Rohrbach.

Es ist Samstagnachmittag und wir Rohrbacher Kinderreporterinnen begeben uns in das dichte Getümmel. In Rohrbach ist, wie jedes Jahr, am ersten Adventswochenende Weihnachtsmarkt. Es riecht nach Popcorn und Punsch. Viele bunte Stände stehen auf dem Rathausplatz. Wir fragen uns, wer steckt eigentlich hinter so einem Weihnachtsmarkt? Ob das wohl viel Arbeit ist? Wir haben für euch einmal nachgefragt und Christian Multerer vom Stadtteilverein Rohrbach interviewt.

Hallo Herr Multerer was ist eigentlich ein Stadtteilverein?

Der Stadtteilverein ist zunächst mal ursprünglich ein Stück weit dafür da Tradition zu bewahren, Brauchtum zu pflegen und zu fördern. 
Mittlerweile ist es ein bisschen mehr als das. Der Stadtteilverein will auch für die Moderne stehen. Zum Beispiel auf der Kerwe den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben in einer Disco zu tanzen, politische Veranstaltungen organisieren und vieles weitere. 
Ein Stück weit wollen wir aber auch ein Bindeglied zwischen uns allen hier in Rohrbach und der Stadt sein. Insofern haben wir sehr vielfältige Aufgaben und sind lange nicht mehr nur das, für das wir mal begonnen haben zu kämpfen. Das ist immer noch unsere Aufgabe, aber eben nicht unsere alleinige.

Wieviel Aufwand ist es einen Weihnachtsmarkt zu organisieren und wie lange dauert so etwas?

Im Prinzip muss man sich das ganze Jahr mit dem Weihnachtsmarkt beschäftigen. Vor dem Weihnachtsmarkt ist nach dem Weihnachtsmarkt und umgekehrt. Das heißt, wenn der Weihnachtsmarkt abgeschlossen ist, dann besprechen wir, wie hat uns der Weihnachtsmarkt gefallen, was müssen wir vielleicht besser machen und bereiten unmittelbar den Weihnachtsmarkt für das kommende Jahr vor. Dann trifft man sich mehrfach unter dem Jahr, bis es dann endlich so weit ist. Dann erfolgt der Aufbau, der Verkauf, der Abbau. Dieses Jahr stehen auf unserem Markt fast 30 Stände. Man muss also das ganze Jahr Weihnachten planen, nicht nur zwei Tage lang.

Kostet das Geld?

Ja, das kostet viel Geld, aber wir haben von der Stadt Zuschüsse, die uns viel ermöglichen und dann ist es ja so, dass der Weihnachtsmarkt ein Zusammenschluss von ganz vielen Vereinen ist und jeder Verein kümmert sich ein Stück weit um sich selbst. Insofern müsste man das jeden einzelnen Verein fragen, wieviel er dafür ausgibt und wieviel er da einnehmen möchte. Der Stadtteilverein macht es gerne, weil er die Einnahmen am Ende des Tages für einen guten Zweck spendet.

Kann auch etwas schief gehen?

Das Planen unseres Weihnachtsmarktes ist eine großartige und erfüllende Aufgabe, aber ja, es gibt auch viele Dinge, die schiefgehen können. Schlechtes Wetter zum Beispiel kann die Atmosphäre beeinträchtigen. Oder wenn kurzfristig Helfer ausfallen, die fest eingeplant waren, dann muss man schnell handeln. Oder wenn man sich bei den Essens- und Getränkebedarfen verkalkuliert. Oder es kommt ein angekündigter Aussteller nicht. Dieses Jahr wollten wir so gerne ein Kinderkarussell aufstellen. Leider hat uns der Betreiber wenige Stunden vor der Eröffnung einfach abgesagt.

Wie viele Menschen braucht man für einen Weihnachtsmarkt?

Ich habe sie nicht gezählt. Aber wenn ich schätzen soll, würde ich sagen, dass hier etwas mehr als hundert ehrenamtliche Leute aktiv sind. Mit euch Reporterinnen und den vielen Kindern, welche ihre Eltern unterstützen, sind es noch viel mehr.
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Darf da jeder mit machen?

Natürlich kann jeder mitmachen! Wir freuen uns sehr über jeden Interessenten. Es gibt zahlreiche Überlegungen, den Markt weiterzuentwickeln und auszubauen. Neue Ideen und kreative Köpfe sind immer willkommen. Besonders freuen wir uns, wenn die Ideengeber auch aktiv werden und ihre Konzepte selbst umsetzen möchten. Also, jeder ist herzlich eingeladen, sich zu beteiligen!

Was magst du besonders am Weihnachtsmarkt?

Bei mir beginnt die Weihnachtszeit immer mit dem Weihnachtsmarkt. Wenn es ein Tag wie heute ist mit tollem Wetter, keinem Regen und eine so schöne vorweihnachtliche Stimmung ist, mag ich das sehr.

Rückblick: Der Medienbus vom Zentrum für Inklusion im Hasenleiser

Medienbildung für alle Generationen in der Eingeloggt!-Woche von Heidelberg

Wie funktionieren eigentlich WhatsApp, Telegram oder Signal? Was tun, wenn ich meine Mails einfach nicht auf dem Smartphone finde? Wo ist die Datei hin, die ich doch gerade erst heruntergeladen habe? Wie klappt das am besten mit dem E-Paper der Lieblingszeitung? Wie finde ich die schnellste Bahn- oder Busverbindung über die RNV-App? Und wo bekomme ich diese App überhaupt her? 

Fragen, die sich viele Nutzerinnen und Nutzer von Handy, Smartphone und Computer, ob jung oder alt, ob mit oder ohne Behinderung, sicherlich häufig stellen. Und nicht immer liegt die Antwort direkt auf der Straße. Doch der Medienbus schaffte hierfür die Lösung und kam vom 12.11.-14.11.24 in den Hasenleiser.

In einem umgebauten und medial voll ausgestatteten Linienbus wurden Fragen rund um die Themen Handy und Smartphone, Computer und Internet oder Soziale Medien direkt geklärt. Das Medienbus-Team besteht aus Menschen mit Behinderungen, die gemeinsam mit medienpädagogisch geschulten Betreuerinnen und Betreuern sowie Ehrenamtlichen Hilfestellungen bei Fragen leisten und Schulungen rund um die wichtigsten Medien- und Technik-Themen durchführen.
 
In Kooperation mit dem Seniorenzentrum Rohrbach des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche Heidelberg , dem Amt für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg und dem Quartiersmanagement Hasenleiser des Caritasverbands Heidelberg kam der Medienbus während der Heidelberger Eingeloggt!-Woche nach Rohrbach in den Hasenleiser.

Das Angebot war nicht nur kostenlos, sondern auch barrierefrei, sodass alle Interessierten teilnehmen konnten. Neben dem offenen Angebot, in dem man vorbeikommen und alle Fragen stellen konnte, gab es zudem tägliche Kurse mit verschiedenen Schwerpunkten. Die Kursinhalte umfassten wichtige Themen wie Telefonieren und Kontakte speichern, Datenschutz, Handysucht sowie die Nutzung von WhatsApp und Internet. Diese Vielfalt an Themen stellte sicher, dass für jeden etwas dabei war und die Teilnehmenden ihre digitalen Fähigkeiten erweitern konnten.

Die Resonanz auf das Angebot im Hasenleiser war durchweg positiv. Die Plätze waren schnell belegt und die Bewohnerschaft zeigte sich begeistert von der Möglichkeit, ihre Fragen rund um die digitale Welt zu klären. Die kompetenten und gut ausgebildeten Medienpädagogen vor Ort standen den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Seite. „So konnte nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden“ sind sich die Kooperationspartner sicher. „Es ist schön zu sehen, wie Menschen unterschiedlichen Alters zusammenkommen, um voneinander zu lernen und sich auszutauschen“. Das Projekt hat gezeigt, wie wichtig Medienbildung in der heutigen Zeit ist und dass sie für alle zugänglich sein sollte.

Rückblick: Kino im Hasenleiser

Da gab es was zu sehen und zu staunen auf dem Hospital-Areal im Hasenleiser! Das Open Air Kino vom WoAndersKino des Karlstorkinos machte am 02. August wieder Halt im Hasenleiser. 

Gezeigt wurde die Sommerkomödie „Man spricht Deutsh“ mit Gerhard Polt und Gisela Schneeberger in den Hauptrollen.

Dieses Jahr zog es über 150 Menschen zum Open Air Kino in den Hasenleiser. Die Atmosphäre war wie im letzten Jahr einfach großartig. Bei schönem Wetter und der Abenddämmerung wurde der Film genossen. Die Vorfreude war spürbar als die ersten Gäste eintrafen, und es war schön zu sehen, wie sich Nachbar*innen zusammenfanden, um einen entspannten Abend zu verbringen. 

Ein großes Dankeschön geht an alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben – sei es durch das Aufbauen der Leinwand, das Bereitstellen der Getränke oder einfach durch die gute Laune vor Ort. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass solche Veranstaltungen eine wertvolle Bereicherung für das Zusammenleben im Quartier und im Stadtteil sind. 

Wir hoffen, dass ihr genauso viel Spaß hattet wie wir! Bleibt gespannt auf weitere Veranstaltungen in der Zukunft!

Euer Quartiersteam im Hasenleiser

Rückblick: „Schau – Spiel“ – Mitmachveranstaltung des Jungen Theaters Heidelberg   

An vier Nachmittagen im Juni und Juli verwandelten sich Spielplätze in Rohrbach-Hasenleiser in kleine Theaterbühnen. Angeleitet durch Theaterpädagog*innen des Jungen Theaters Heidelberg, konnten Rohrbacher Kinder kostenlos an Theaterworkshops teilnehmen und Theaterluft schnuppern, fleißig proben und kleine Szenen einstudieren.

In Kooperation mit den Kinderbeauftragten für Rohrbach und dem Quartiersmanagement Hasenleiser war es das erklärte Ziel, Kinder wohnortnah und spielerisch Zugang zum Theater zu bieten und dafür direkt in die Quartiere zu gehen. Dazu die Kinderbeauftragte Barbara Pfeiffer: „Das Junge Theater hat mit seinem Projekt gezeigt, dass man aus jedem Ort eine Bühne machen kann und dass Theater überall möglich ist!“

Die ganze Zeit über begleiteten die Kinderreporter Rohrbach das Projekt – eine Gruppe junger Nachwuchsjournalistinnen, die seit einem Jahr Veranstaltungen mit Kinderaugen sehen und darüber Bericht erstatten.

Kinderreporterin Julia berichtet:

„Ganz am Anfang haben wir immer eine Vorstellungsrunde gemacht, bei der wir einen Ball zueinander geworfen haben und dabei unseren Namen, unser Alter und unser Lieblingstier gesagt haben. Danach haben wir Karten bekommen, auf denen Gefühle abgebildet waren. Anschließend mussten wir alle nacheinander mit unseren Gesichtern und Körpern die Karten in die Tat umsetzen und die anderen Kinder mussten raten, welches Gefühl wir gezeigt haben. Außerdem haben wir uns Szenen ausgedacht und geprobt. Danach haben wir sie vor der restlichen Gruppe aufgeführt. Obwohl es jedes Mal geregnet hat, war es trotzdem immer schön. Wir waren zweimal auf dem Ritterburgspielplatz und zweimal auf dem IGH-Spielplatz. Insgesamt war das Ganze also viermal. Die Trainer Manuel und Caro waren nett und zugewandt.“

Die komplette Veranstaltungsreihe wurde durch den Projektefonds Hasenleiser unterstützt.

😊 Ab Ende September startet dann der KINDERclub – ein Spielclub des Jungen Theaters, in dem 7-11 jährigen Kindern kostenlos die Möglichkeit geboten wird, regelmäßig Theater zu spielen. Weiterführende Informationen zum KINDERclub findet man unter: www.theaterheidelberg.de/de/kunst-und-vermittlung

Rückblick: Quartiersfrühstück und Boulespielen mit der Nachbarschaft

Der Tisch war reichlich gedeckt, die Ehrenamtlichen motiviert und zahlreiche Bewohner*innen aus der Nachbarschaft des Hasenleisers vor Ort. Das Quartiersfrühstück mit Boulespielen war trotz des regnerischen Wetters ein voller Erfolg.

Miteinander ins Gespräch kommen, sich austauschen, kennenlernen und einander zuhören – das stand beim diesjährigen Quartiersfrühstück im Vordergrund.

Und das Beste daran: Leckeres Essen – deftig und süß – für das gemeinsame Frühstück. Alle brachten eine Kleinigkeit mit, und so deckte sich nach und nach reichlich der Buffet-Tisch.

Ursprünglich war die Veranstaltung im idyllischen Garten des Seniorenzentrums Rohrbach geplant. Dank der großartigen Kooperation konnte das Frühstück kurzfristig in die regengeschützten Räume des Seniorenzentrums verlagert werden. Das gemeinsame Boulespielen wurde während trockenen Wetters von einer motivierten Nachbarschaftsgruppe begonnen, musste im Laufe des Mittags jedoch wegen starken Regengüssen abgebrochen werden. 

Die Ehrenamtlichen bekamen tolle Rückmeldungen von den Gästen, dass das Nachbarschafts-Event eine schöne Gelegenheit für den gemeinsamen Kontakt war und sind motiviert, im kommenden Jahr die Veranstaltung wieder für Groß und Klein aus der Nachbarschaft des Hasenleisers anzubieten. 

Habt ihr auch Lust auf freiwilliges Engagement oder mögliche Ideen für den Hasenleiser? Dann melde dich bei uns unter quartiersmanagement@hasenleiser.net oder unter 06221 330330.

Rückblick: Einweihung des neuen Bücherregals

Am Donnerstag, den 4.7. wurde das neue Bücherregal feierlich eingeweiht. Bei kostenlosen Getränken und Snacks berichteten u.a. die Baumeister der Werkstattschule Heidelberg, welche Gedanken sie umgetrieben haben, dass am Ende dieses großartige Ergebnis steht.

Habt ihr schon das Bücherregal vor dem Quartiersbüro entdeckt? Das kleine, in das Holz eingebrannte Logo der Werkstattschule Heidelberg ziert das neue Schmuckstück. Auf dem Foto sind neben Jonas (QMH. ganz links) die engagierte Menschen zu sehen, die das neue Bücherregal gebaut haben.

Eine Besonderheit ist für die Bauherren, etwas erschaffen zu haben, das allen Menschen aus dem Quartier Hasenleiser nun über viele Jahre zu Gute kommt. Das hat sie so stolz gemacht, dass sie sich auch darüber hinaus über zukünftige Projekte freuen!  Liebe Bauherren – wir können euch sagen: Es kamen schon zahlreiche Menschen in das Büro und teilten uns mit, wie großartig sie das neue Bücherregal finden!!

Das neue Schmuckstück hat nun das in die Jahre gekommene Bücherregal abgelöst und steht nun jede Woche vor dem Quartiersbüro. Es kann – wie schon immer – von allen kostenlos genutzt werden.

 

Rückblick: Tag der Städtebauförderung am 04. Mai 2024

Hallo Hospital! – Der Tag der Städtebauförderung hat im Hasenleiser stattgefunden.

Wir blicken mit euch auf die erfolgreiche Veranstaltung auf dem Hospital-Gelände im Hasenleiser in Heidelberg-Rohrbach zurück. Mehrere hundert Menschen haben wir gezählt, die sich die verschiedenen Angebote auf dem Areal angeschaut und mitgemacht haben.

Nach der Eröffnungsrede von dem Ersten Bürgermeister Herrn Odzuck spielte sich auf dem gesamten Hospital-Areal im Hasenleiser einiges ab:

Auf dem südlich gelegenen Katharina-Von-Künßberg-Platz gab es neben allerlei Verpflegung auch eine große Bühne. Mehrere Bands haben hier den Tag musikalisch begleitet und auch Kleinkünstler*innen sind aufgetreten. Außerdem haben die Kinderbeauftragten Rohrbachs einen Stand mit Mitmachaktionen und Gewinnen für die Kleinen organisiert und das Projekt „Kinder-Stadtteilplan Rohrbach“ vorgestellt. Das Mehrgenerationenhaus von Habito e.V. hat mit Kindern große Seifenblasen gemacht. Unsere Ehrenamtliche Elfriede stellte ihr Projekt „Wir im Hasenleiser“ vor, bei dem sie mit Kindern der IGH-Schule ein Buch über den Hasenleiser schreibt.

Daneben konnten die Besucher*innen sich das Rohrbacher Kulturhaus im Rahmen einer Führung des Stadtteilvereins sowie verschiedene Auftritte unterschiedlichster Künstler-Gruppen anschauen. Direkt angrenzend an den Platz hat die Montessori-Schule, die künftig auch auf das Hospital-Gelände in die Therese-Wiesert-Straße ziehen wird, einen großen Kinderflohmarkt angeboten, den die vielen Besucher*innen durchstöberten. 

Ein Stück weiter erwartete die Besucher*innen in der Marie-Claus-Straße eine Infostand-Meile und weitere Mitmachaktionen: Es gab Informationen zur Konversionsfläche im Hasenleiser vonseiten der Stadt Heidelberg, der Stadtteilverein Rohrbach hat sich vorgestellt und die Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur (KLiBA) informierte über ihre Angebote. Natürlich waren auch wir als Quartiersmanagement zusammen mit Ehrenamtlichen der Aktiv-im-Hasenleiser-Gruppe und dem Caritasverband Heidelberg vertreten. Nach uns ging es weiter mit einigen Bastel- und Trommelaktionen, die das Seniorenzentrum Rohrbach gemeinsam mit Ehrenamtlichen angeboten hat.

Die Infostand-Meile mündete in die angrenzende Fläche des selbstverwalteten Wohnprojekts CA (Collegium Academicum). Einerseits konnten die Menschen sich hier an Infoständen und in Führungen über das Wohnheim und das Orientierungsjahr falt*r informieren.  Andererseits gab es auch hier noch Angebote für die jungen Gäst*innen: Viele bunt geschminkte Kindergesichter sind uns an diesem Tag begegnet und in einer kleinen Holz-Bastelaktion konnten die Kleinen (und Großen) eigene Schlüsselanhänger bauen.

Auf dem nördlich gelegenen Mendelejew-Platz bildete dann der Ping-Pong-Socialclub zusammen mit dem ZUMobil und der Fahrradwerkstatt des CA den Abschluss der Veranstaltung.

Es war ein bunter Tag mit vielen Aktionen. Wir möchten uns vielmals bei allen Ehrenamtlichen und Organisationen bedanken, die diesen Tag in großen Teilen und mit verschiedenen Angeboten mitgestaltet haben. 

Rückblick: Weihnachtsingen am 15.12.23 am Weihnachtsbaum der St. Thomas Kirchengemeinde im Hasenleiser

Lasst uns froh und munter sein, und uns recht von Herzen freu’n…

Genauso wurde auch dieses Jahr gemeinsam mit Groß und Klein und der Ehrenamtsgruppe „Aktiv im Hasenleiser“ in die Weihnachtszeit eingestimmt. Das traditionelle Weihnachtsbaumsingen fand am Freitag, den 15. Dezember 2023, zum vierten Mal am Tannenbaum der St. Thomas Kirche im Hasenleiser statt.

Der Regen endete pünktlich, sodass einem stimmungsvollen Beisammensein nichts mehr entgegen stand. Die Ehrenamtsgruppe „Aktiv im Hasenleiser“ richtete Punsch und Glühwein für alle Anwesenden. Für die Kleinsten gab es Leckereien wie Lebkuchen und Plätzchen.

 

Ein Ehrenamtlicher aus der Gruppe „Aktiv im Hasenleiser“
berichtet aus seiner Sicht wie er den Tag erlebt hat:

Wahrscheinlich durch das Wetter bedingt bevölkerten kurz vor dem angesetzten
Zeitpunkt des Singens nur ca. 20 Teilnehmer:innen den Platz vor der Luth. St.
Thomas-Kirche. Das änderte sich aber als die Kinder des St. Benedikt-Kindergartens in langer Reihe, Hand in Hand ankamen und damit auch
viele Eltern, Oma und Opa, Tante und Onkel dabei waren.

Die Kindergarten-Betreuerinnen malten einen Kreidekreis auf den Vorplatz der
Kirche  und die Kinder sangen und tanzten im Kreis zur Musik vom Band eine
tolle „Nussknackersuite“. Rhythmische Klänge wurden durch das aneinander
schlagen zweier Nüsse der Kinder erzeugt – eine hervorragende Einstimmung auf den Höhepunkt des Nachmittags und donnernder Applaus dankte den Kindern.

Viele Vorbeigehende blieben spontan stehen um zu Sehen was es da gab und sangen später kräftig mit. Der Glühwein lockerte noch die Stimmbänder und es kam fröhliche Feierstimmung auf. Zu den Gitarrenklängen von Herrn Karl-Heinz
Krestyn, Mitglied des Männergesangvereins „Liederkranz“ sangen die inzwischen knapp 100 Anwesenden alte und auch neue Weihnachtslieder. Die Aktiven der AiH, das Quartiersmanagement Hasenleiser um Jonas Roth (er hatte sich zur Freude der Kinder einen gewöhnungsbedürftigen Weihnachtsanzug angezogen!), mit seiner Kollegin Lily, hatten Liederbücher bereit gehalten, so dass auch optimale Textsicherheit vermittelt werden konnte.

Es wurde kräftig gesungen und gleichzeitig entwickelten sich viele persönliche
Gespräche unter den Anwesenden – Mit zufriedenen Mienen verabschiedeten sich alle, die meisten mit der Zusage im nächsten Jahr wieder sicher dabei zu sein.

Wir bedanken uns bei allen die vorbeigekommen sind und mit uns den Nachmittag verbracht haben, und freuen uns euch im nächsten Jahr wieder zu sehen!

Ein ganz besonderer Dank auch an die Ehrenamtsgruppe „Aktiv im
Hasenleiser“ für den Aufbau und die großartige Unterstützung!